Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Imker besorgt

Bienenvolk leidet an der Faulbrut

HALTERN. In einem Halterner Bienenstand ist die Amerikanische Faulbrut ausgebrochen. "Welcher Imker betroffen ist, wissen wir nicht", sagte dazu gestern Franz-Josef Bonberg, Vorsitzender des Halterner Imkervereins.

Bienenvolk leidet an der Faulbrut

Eine Futterkranzprobe gibt Aufschluss über einen Seuchen-Befall. Das Kreis-Veterinäramt untersucht in den kommenden Tagen die Bienenvölker im Sperrbezirk.

Aus Datenschutzgründen darf der Kreis den Namen nicht weitergeben. Jedenfalls ist es niemand aus den Reihen des Vereins. Mit Blick auf den Sperrbezirk vermutet Bonberg den verseuchten Bienenstand in der Stadtmitte. Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab. "Die Krankheit ist für den Menschen allerdings ungefährlich", gibt Franz-Josef Bonberg eine beruhigende Entwarnung.Bienenstand gesperrt

Der betroffene Bienenstand wurde vom Kreisveterinäramt gesperrt, außerdem richtete der Kreis einen Sperrbezirk ein. Auch die drei Völker von Franz-Josef Bonberg, der seit 1984 Imker ist, liegen innerhalb des Sperrbezirks. Er darf seine Bienen zurzeit nicht transportieren. In den nächsten Tagen werden alle anderen Bienenvölker und -stände innerhalb des Sperrbezirks amtstierärztlich untersucht. Franz-Josef Bonberg hat noch keinen Termin. Er hofft, dass seine Völker von der Seuche verschont bleiben. Anzeichen dafür hat er jedenfalls bislang nicht entdeckt. Die Krankheit kann jederzeit durch Ansteckung aus verseuchten Bienenvölkern, durch mit Faulbrutsporen infiziertem Honig, auf gesunde Völker übertragen werden. Die Seuche wird schnell durch Wander-Imker eingeschleppt, die oftmals kein Gesundheitszeugnis vorweisen können.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wolf in Haltern gesichtet?

Anwohnerinnen in Lippramsdorf haben Schäferhündin in Verdacht

HALTERN Die Nachricht von einem Wolf, der am 7. Februar in Lippramsdorf gesichtet worden sein soll, hat erste Reaktionen ausgelöst. Jetzt haben sich zwei Frauen gemeldet, die einschlägige Erfahrungen mit Schäferhündin Bessy gemacht haben.mehr...

Grippewelle in Halterner Kita

Notgruppen in Kita Conzeallee übernehmen Betreuung

Haltern Die Grippewelle hat die Kindertagesstätte Conzeallee in Haltern im Griff. Gleich mehrere Erzieherinnen fallen aus. Das beeinflusst auch die Betreuung in den nächsten Tagen. mehr...

Streit um Offenen Ganztag in Haltern

Elterninitiative übt Kritik an neuem Erlass

Haltern Massiver Elternprotest hat nur zum Teil Wirkung gezeigt: Die Landesregierung hat am Montag einen neuen Erlass zum Offenen Ganztag verabschiedet. Und erntet Kritik von der Halterner Elterninitiative und vom Städte- und Gemeindebund.mehr...

Wolf soll an der Straße gestanden haben

Lippramsdorferin berichtet von Wolfssichtung am Abend

Lippramsdorf Im Jahr 2016 soll es sie schon in Haltern gegeben haben, zumindest wurde eifrig darüber debattiert. Jetzt berichten Bürger von neuen Wolfssichtungen. Elisabeth Kemper beschreibt die Situation detailliert, Experten sehen keinen Grund, ihr nicht zu glauben.mehr...

Überfall auf dem Weg zum Bahnhof

17-jähriger Halterner soll von Gruppe ausgeraubt worden sein

HALTERN Die Polizei sucht dringend Zeugen, die am Montagabend gegen 19.20 Uhr auf der Recklinghäuser Straße unterwegs waren. Ein 17-Jähriger aus Haltern am See gab bei den Beamten an, auf dem Weg zum Bahnhof von mehreren Männern bedroht und angegriffen worden zu sein.mehr...

Hebammen in Haltern am Limit

„Wir müssen täglich Frauen ablehnen“

Haltern Die freiberuflichen Hebammen in Haltern kommen an ihre Belastungsgrenzen. Immer mehr Schwangere aus Nachbarstädten suchen hier Hilfe rund um die Geburt. Doch das ist nicht der einzige Grund.mehr...