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Die Zeiten großer Baugebiete sind vorbei

HALTERN Die Folgen der Wirtschaftskrise sind beim städtischen Grundstücksverkauf noch nicht angekommen. Im Gegenteil: Das Konjunkturbarometer zeigt hier sogar leicht nach oben.

Beigeordneter Wolfgang Kiski bestätigte, dass bei der Stadt 26 Bewerber für private und auch gewerbliche Grundstücke registriert sind. Für über 900 000 Euro liegen bei der Stadt Anfragen nach einem Grunderwerb vor. Veräußert wurden bisher Grundstücke im Wert von rund 880 000 Euro.

Die angefragten Flächen liegen in den Baugebieten In der Borg, Sundernstege, Schützenstraße und in den Gewerbegebieten Brinkwiese, Mersch und Prozessionsweg. Auch für städtische Grundstücke im neuen Baugebiet Wellenbogen in Lehmbraken liegen mittlerweile mehrere Anfragen vor. Momentan sind 30 städtische Grundstücke auf dem Markt. Die Zeiten, in denen wie im Ecksteins Hof gleich 170 auf einmal angeboten und zügig verkauft wurden, sind wohl fürs Erste vorbei. Gefragt sind laut Kiski besonders Einzel- und Doppelhausgrundstücke zwischen 350 und 450 qm. Zur Hälfte stammen die Interessenten aus Haltern, die übrigen wollen aus der Region zuziehen. „Haltern ist aufgrund seiner guten Infrastruktur und dem hohen Wohn- und Freizeitwert nach wie vor attraktiv“, freut sich Kiski. Er geht davon aus, dass der Elterbreischlag in Sythen mit 250 Grundstücken (30 städtische) in naher Zukunft eines der letzten großen Baugebiete in Haltern sein wird. Einerseits werde vom Gesetzgeber der Innenverdichtung der Vorrang gegeben, wie zum Beispiel im Grotekamp angedacht. Außerdem werden durch den demografischen Wandel vermehrt Altimmobilien auf dem Markt zu haben sein. Bei der Vermarktung des Elterbreischlags, dessen Satzungsbeschluss im Dezember erfolgen soll, erwartet Kiski keine Probleme. Die Aufstellung des Bebauungsplanes sei schwierig gewesen. Die Lage in Sythen allein aufgrund der guten Verkehrsanbindung aber sehr gefragt. „In fünf bis sieben Jahren läuft das Gebiet voll“, ist sich Kiski sicher.

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