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Schlechtes Wetter

Durchwachsene Bilanz bei den Seetagen

HALTERN Auch wenn das Programm wieder breit gefächert war: Die Bilanz der diesjährigen Seetage ist durchwachsen. Mögliche Ursachen könnten neben dem Wetter die vielen anderen Veranstaltungen in der Region gewesen sein, mutmaßen die Veranstalter.

Durchwachsene Bilanz bei den Seetagen

Volleyball mit beeindruckender Kulisse.

„Wenn das Wetter mitspielt, dürfte es eine Sommerparty werden, wie man sie sich am feinsandigen Strand des Halterner Stausees nur wünschen kann.“ So hieß es im Vorfeld der Halterner Seetage auf der offiziellen Homepage der Veranstaltung. Aber Pustekuchen: Auch in diesem Jahr hatte der Wettergott etwas dagegen. Der Sonntag brachte neben Dauerregen nur die Erkenntnis, dass auch die besten Stoßgebete zum Himmel nicht helfen. Dabei hatte es am Samstag noch so gut ausgesehen: Oft blitzte die Sonne zwischen den Wolken hindurch und wenn gerade kein Wind wehte, war das erhoffte Beachfeeling zu spüren. Zumindest für die, die den Weg ins Strandbad gefunden hatten. Denn das waren erneut nicht so viele wie in früheren Jahren, wenn auch die Besucherzahl die Tausendermarke knackte.

Die Seetage

Die DLRG wacht auf dem Wasser.
Ein Spaziergang, dick eingepackt am Seeufer.
Ein Riesenspaß für die Kleinen. Die überdimensionalen Bälle, in denen die Kinder übers Wasser liefen.
Brr... Das ist kalt. Die Segler kommen vom Segelboot ans Land.
Auch direkt ins kühle Nass warfen sich einige Anwesende.
Ein Plausch vor dem Spiel
Volleyball mit beeindruckender Kulisse.
Auch das Schiedsrichter-Dasein gehört dazu.
Ein geschmücktes Segelboot in Ufernähe.
Die Halterner Basketball-Damen mit ihrer Medaille.
Nils Brune bei der Siegerehrung im Basketball.
Das Goldgraben lockteviele Kinder zum Buddeln.
Auch Sandburgenbauen durfte nicht fehlen.
Gute Stimmung herrschte bei den Kleinen.
Olaf Knoblich moderierte erstmals die Seetage.
Basketball am Strand.
Zeichen beim Volleyball.
Sportlich ging es zu bei den Seetagen.
Trotz des abwechslungsreichen Programs: Ab und zu musste auch einfach mal geschaukelt werden.
Auch Indiaca wurde im Sand gespielt.
Goldgräberaktion.
Willi Ebers kündigt die nächsten Spiele an.
Viel Spaß hatten die kleinen Kicker.
Die Begrüßung gehört dazu. Auch im Sand.
Um jeden Ball gekämpft wurde auch beim Fußball.
Auch Fußball wurde im Sand gespielt.
Auch Fußball wurde im Sand gespielt.
Aufschlag am See. Nicht ganz so viel Betrieb war an den Volleyballnetzen.
Immer dem Ball hinterher.
Zweimal Orangene Trikots gehen nicht. Also Trikots kurzerhand aus!
Basketball am See.
Der Sand wirbelt durch die Gegend.
Schnuppersegeln bei kühlen Temperaturen aber hervorragendem Wind.
Viel Spaß hatte dieser kleine Junge im Spezialboot.
Auch dieses Mädchen plitscherte fröhlich übers Wasser.
Autsch. Gar nicht so einfach.
Was einfach aussieht, ist verdammt schwer.
Sie steht...Fragt sich nur, wie lange noch.
Action pur im Volleyball.
Viele Segler drehten ihre Runden auf dem See. Der Wind war ideal. Aber auch nur zum Segeln...
In bester Goldgräbermanier.
Die Segelboote zogen durchs Wasser.
Ein Spaziergang nach anstrengendem Spiel.
Die Segelboote streiften durchs Wasser.
Pascal übt sich auf dem Surfbrett.
Auch der Sand bot für die kleinen Besucher gute Unterhaltungsmöglichkeiten.
Eine Stärkung holten sich diese jungen Segler, die gerade vom See kommen.

Das Organisationsteam hatte ein breites Sportprogramm und einige Attraktionen für Jung und Alt auf die Beine gestellt. Besonders: die neuen Aqua Fun-Bälle, die auf dem Wasser schwimmen und Platz für eine Person bieten. „Man versucht irgendwie, zu laufen, doch das klappt nicht“, erzählte Anna Strohmeier mit leuchtenden Augen von der anstrengenden Action. Sie reiste aus München an und verbringt nun ein paar Tage in Haltern. „Wenn ich noch jünger wäre, dann würde ich auch gerne einmal in so einen Ball gehen“, gab ihre Oma beim Blick auf ihre zufriedene Enkeltochter zu. Neben dieser Neuheit fand auch die nach wie vor beliebte Goldgräberaktion statt. Eifrig suchten die Kinder im Sand nach Gutscheinen von Halterner Geschäften. Voller Stolz präsentierten sie ihren Eltern die gefundenen „Nuggets“. Die Surfabteilung des TuS Haltern stellte sich am ganzen Wochenende allen Interessierten vor und lud Jung und Alt zum Schnuppersurfen auf dem Simulator ein. Die Jugendboote der Segelvereine legten nach den Regatten frisch gefahren am Strandbad an, um von den Zuschauern betrachtet werden zu können. Am Samstagabend sollten „HenSeDö“ mit einer bunten Mischung aus Rock- und Popklassikern sowie aktuellen Hits einheizen. Das wäre zumindest der Plan gewesen. Doch im Strandbad hatten sich nur gut 150 Halterner eingefunden. Es war eine schwache Resonanz. „Möglicherweise war in der Umgebung einfach zu viel los“, erklärte Veranstalter Mike Kestermann und deutete Veränderungen für das nächste Jahr an: „Wir hatten uns alle mehr davon erhofft und müssen jetzt umdenken.“ In den nächsten Wochen werde man sich zusammensetzen und beratschlagen.

Als sichere Bank erwies sich im Gegensatz zur Abendveranstaltung der Sport mit über 3000 Sportlern. Segler, Volleyballer, Fußballer, Indiacaspieler, Surfer und Basketballer sorgten für spannende Wettbewerbe, wenn auch am Sonntag wetterbedingt nicht mehr viel ging. Besonders schade: Der Wettbewerb im Sandburgenbau fiel komplett ins Wasser. Dabei hatte die Veranstaltung in den letzten Jahren für viel Spaß bei den Teilnehmern gesorgt und kreative Werke hervorgebracht.

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