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Ein Stück Normalität

Haltern "Das hat richtig Spaß gemacht!" Mit leuchtenden Augen saß Sabrina vor ihrer "Wunschkugel". Und sie konnte stolz auf das sein, was sie da gerade getöpfert hatte.

Am Samstagnachmittag trafen sich mit ihr noch neun weitere Menschen aus Wohngruppen für geistig behinderte Menschen im Trigon, um an einem besonderen Töpferangebot teilzunehmen. Barbara Trottenberg, Mitarbeiterin im Kreativbereich des Trigons, hatte sich dazu die "Wunschkugeln" einfallen lassen. Das Ergebnis war dabei allerdings zweitrangig. "Alle sollen sich erst mal an das Material gewöhnen", erklärte Trottenberg.

Wunschkugeln

Dazu formte jeder eine große Kugel aus Ton. Die wurde geteilt, die zwei Hälften ausgehöhlt. Danach töpferten die Teilnehmer noch drei kleinere Kugeln, die sie - mit einem geheimen Wunsch in Gedanken - in die großen Kugeln legten. Wieder verschlossen, ritzte jeder Teilnehmer seinen Namen in die "Wunschkugel". Nun konnte man seiner Kreativität freien Lauf lassen, so dass schließlich auch Aschenbecher und Schalen ihren Weg in den Brennofen fanden. Die Mitarbeiter der Wohngruppen hatten sich im Vorfeld Gedanken über weitere Treffen der Gruppen neben den regelmäßigen Nachmittagen im Trigon gemacht. "Wir wollten uns nicht nur einmal im Monat hier treffen, sondern alle Möglichkeiten des Trigons nutzen", beschrieb Anne Stock vom Ernst-Lossa-Haus die Idee für dieses Projekt. "Die Menschen treffen sich morgens immer nur in den Behindertenwerkstätten. Da wäre es doch toll, wenn man sich auch in der Freizeit sieht", erklärte Stock weiter. Gleichzeitig sollen diese neuen Angebote auch die Integration der ge istig behinderten Menschen fördern und ihnen ein Stück Normalität geben. Natürlich kann man sich dabei auch einfach mal richtig kennen lernen.

Ein erster Schritt wurde mit diesem Nachmittag getan. Ein weiterer ist bereits geplant: Am Samstag, 8. Dezember, 14 bis 15 Uhr, trifft man sich in der Küche des Trigons zum gemeinsamen Backen. Benjamin Glöckner

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