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Essen auf Rädern: Tiefkühlkost wird teurer

HALTERN Warme Mahlzeiten sind für viele Senioren keine Selbstverständlichkeit. Ohne den Warmverpflegungsservice der Caritas hätten sie erhebliche Probleme. Um Preiserhöhungen bei jedem Essen müssen sich die Halterner Senioren doch nur wenig Sorgen machen.

Essen auf Rädern: Tiefkühlkost wird teurer

Schon seit 28 Jahren fährt Lore Meermöller die Kundentour in Haltern. Morgens um 10.15 Uhr holt sie die Speisen an der Krankenhausküche ab.

„Wir planen bisher keine Preiserhöhungen in der Warmverpflegung“, erklärt Willi Grave, Geschäftsführer der Caritas. Ganz anders sieht es da bei der Versorgung mit Tiefkühlkost aus. „Da müssen wir auch hier in Haltern die Preise erhöhen und beim Anbieter ‚Apetito‘ mitziehen“, so Grave weiter.

Der Anbieter hatte angekündigt, aufgrund der erhöhten Benzin- und Lebensmittelpreise seine Leistungen zu verteuern. In Haltern betreffen diese Erhöhungen von drei Prozent jedoch lediglich 18 Kunden. „Die meisten Halterner Senioren nutzen unseren Warmverpflegungsservice. Das sind im Gebiet Haltern rund 125 Essen täglich“, erzählt Grave. Die Preise für den Service sind zuletzt im März 2003 durch die Caritas erhöht worden. „Wir sind derzeit in der Lage, die Benzinkosten aufzufangen“, ist Grave sicher und kann beruhigen. Die Möglichkeit, vom Tiefkühl- zum Warmverpflegungsservice zu wechseln, besteht jederzeit.

Die Mahlzeiten – eine Hauptspeise, Salat und eine Nachspeise und Kuchen für den Nachmittag – werden im St. Sixtus-Hospital zubereitet und morgens ab 10.30 Uhr ausgeliefert. Lore Meermöller ist seit 28 Jahren dabei, kennt ihre Kunden genau. „Ich habe einen Senioren, der seine Hände nur schwer bewegen kann, ihm schneide ich oft das Fleisch, einem Sehbehinderten sage ich genau, was heute auf dem Teller liegt“, erzählt sie. Mit einem Kollegen und einem Zivildienstleistenden fährt sie eine von drei Touren täglich. „Manchen geben wir das Essen an der Tür in die Hand, andere lassen mich in ihre Wohnungen“, erzählt sie.

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