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Fliehburg kehrt zurück

SYTHEN Es spricht viel dafür, dass es in Sythen einmal eine so genannte Flieh- oder Wallburg gegeben hat. An diese Zeit, die eng mit der Entstehungsgeschichte des Dorfes zusammenhängt, erinnert der Förderverein Schloss Sythen in seinem Beitrag zum Historischen Umzug.

Fliehburg kehrt zurück

Halfen beim Bau der Fliehburg mit (v.l.): Werner Dahms, Alfons Gödde, Werner Fiskal, Alfred Stock, Wilhelm Haverkamp, Heinz Höhnerhaus und Engelbert Hurtner.Wiethoff

Nachdem der Vorstand beschlossen hatte, einen Motivwagen mit dem Modell einer Fliehburg zu schmücken, setzte sich Heinz Höhnerhaus an die Arbeit. Mit seinem Sohn Michael forschte er Anfang des Jahres im Internet und in Büchern nach Informationen. Schließlich fiel die Wahl auf eine Burg, die im Original 1953 bis 1955 in Plettenberg-Ohle ausgegraben worden war. Da sich Heinz Höhnerhaus in seiner Freizeit mit dem Modelleisenbahnbau beschäftigt, waren die weiteren Schritte schnell geklärt. Bald versammelte sich in der Scheune von Wilhelm Haverkamp eine muntere Truppe und der Schlossgeist lebte an verlagerter Stelle auf. Mit Alfons Gödde, der Wagen und Pferde zur Verfügung stellt, wurden zunächst die Dimensionen des Modells abgestimmt.

Im Juni begannen die praktischen Arbeiten. Zwei- bis viermal in der Woche trafen sich die „Burgherren“. Insgesamt wurden 410 Hölzer für die Palisaden und 302 für die Dächer angespitzt. Für die Wallanlage wurde ein Drahtgeflecht als Untergrund angefertigt, das von Muschelkalk ummantelt ist. Originalgetreu verfügt die Burg über einen einzigen Eingang, dessen Zugbrücke bei Bedarf eingeholt werden konnte. Am Freitagnachmittag wurde das Modell auf den Pferdeanhänger verladen, der für den Umzug vorgesehen ist. Nun fiebern Heinz Höhnerhaus und seine Getreuen dem Großereignis entgegen. Nach dem Festwochenende soll die Fliehburg zunächst auf Schloss Sythen ausgestellt werden.

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