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Gilde will Vereinsheim bauen

Haltern Die Schützengilde möchte mit ihrem Schießstand vom Lippspieker zur Annabergstraße umziehen.

Ihr Interesse gilt einem Grundstück im Gewerbepark Mersch, für das die Stadt aufgrund des ungünstigen Zuschnitts trotz langer, intensiver Suche keinen Käufer findet. Die Politiker gaben im Hauptausschuss grünes Licht, der Vorstand der Gilde selber will die Pläne auf der Jahreshauptversammlung im April konkret vorstellen und das Votum der Kompaniemitglieder einholen.

Die Verwaltung wird mit der Gilde einen Erbbaurechtsvertrag über das 3150 Quadratmeter große Grundstück abschließen. Auf dem Areal neben dem Stuckgeschäft Peters/Kuczmann sollen sowohl Schießstand als auch Lagermöglichkeiten, Büro- und Sitzungsräume für die Schützengilde entstehen. Wenn die Kompanien zustimmen, sollen die Baupläne zügig, das heißt innerhalb der nächsten zwei Jahre, realisiert werden.

Die Schützengilde betreibt als Mieter der Stadtwerke seit vielen Jahren einen Schießstand für Luftgewehre und Luftpistolen in den Räumen des Freibades. Wegen der kontinuierlich steigenden Mitgliederzahl - zurzeit 1070 - werden die Runden bei den Schießabenden der acht Kompanien stetig größer. Die jetzigen Räume platzen aus allen Nähten. Auch deshalb, weil die Schützen zunehmend mehr Platz zum Einlagern von Kompanie eigenem Material wie Uniformen oder Fahnen brauchen, außerdem fehlen ihnen Büro und Sitzungsraum. Deshalb möchte die Gilde gern einen Schießstand mit dem Charakter eines Vereinsheimes an der Annabergstraße bauen.

Spendenaktionen und Eigenleistungen sollen, so der Vorstand, die Finanzierung erleichtern. esc

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