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Aussteller informierten

Großes Interesse an Infobörse 55+

HALTERN Dass das Leben im Alter die Menschen trotz "Day Of Song" sehr interessierte, zeigte die große Resonanz auf die Infobörse 55+. Zahlreiche Aussteller informierten.

Großes Interesse an Infobörse 55+

Sabine Sieckmann, Christel Wiekert und Franz-Josef Hemsing vom St. Anna Wohnheim informierten rund ums Essen.

Auf großes Interesse stieß die Infobörse 55+. Nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei Angehörigen und anderen Interessierten. Gut 30 Aussteller informierten über Themen rund ums Alter. Vom Pflegedienst über Physiotherapie bis hin zum Sanitätshaus. Dass Training eine wichtige Rolle im Alter spielt, demonstrierte David Schütz von der Caritas auf eindrucksvolle Weise. Augen zu: Der Tastsinn ist gefragt. Ein Geldstück muss befingert werden. „Das ist ein 2-Euro-Stück“, sagt ein Besucher. Falsch. Eine 50 Cent-Münze war es. „Der Tastsinn ist besonders wichtig, wenn der Sehsinn im Alter nachlässt“, sagt Schütz. „Training ist jedoch wichtig. So auch das Training der Arme.

Infobörse 55+

David Schütz (Caritas) informierte über das Fithalten im Alter und demonstrierte anhang eines Tastspiels, wie schwer es ist, Dinge zu erstasten.
Sabine Sieckmann, Christel Wiekert und Franz-Josef Hemsing vom St. Anna Wohnheim informierten rund ums Essen.
Jutta Voskort versorgte mit ihre Mitarbeiterinnen mit Kaffee und Kuchen.
Ein Quiz mit Bildern von Haltern gabs beim Seniorenbeirat zu lösen.
Susanne Melcher vom Sanitätshaus Welzbacher stellte Kälte- und Wärmekissen sowie Handmassagebälle vor.
Schwester Nicole und Schwester Susanne berieten in Sachen  Pflegedienst von der Diakonie.
Den Notrufknopf für Senioren stellte Agnes Krause von den Johannitern vor.

Wenn man länger eigenständig im Alter leben möchte, muss man trainieren“, rät Schütz. Um Sicherheit für das selbstständige Leben in den eigenen vier Wänden zu bekommen, hält Agnes Krause von den Johannitern einen Knopf mit großer Wirkung bereit. „Das ist ein Notfallknopf. Die Anlage, über die per Knopfdruck ein Notruf abgesetzt werden kann, wird an das Telefon angeschlossen“, erklärt sie den Besuchern. Man stelle sich einen Sturz im Bad vor, das Telefon ist weit weg. Man wäre praktisch hilflos. „Für solche Situationen hat man ein Armband mit einem Notrufknopf. Das gibt Sicherheit,denn man weiß, dass sofort Hilfe kommen würde“, erklärt die Expertin.

Der Einzug ins Altenwohnheim könnte eine Option im Alter sein. Franz-Josef Hemsing informierte schwerpunktmäßig über das Essen im Altenwohnheim St. Anna. „Das Essen ist sehr wichtig. Es hält Leib und Seele zusammen“, sagt der Hausleiter. Sechs Mahlzeiten werden den Bewohnern serviert. „Die Bewohner können selbst mitkochen“, sagt Hemsing und fügt hinzu, dass Essen besonders für Demenzkranke wichtig ist. „Die haben einen großen Bewegungsdrang und verbrennen so bis zu 4000 Kalorien am Tag“, weiß der Experte.

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