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„Intermediate-Care-Unit“ im St. Sixtus Hospital

HALTERN Die Abkürzung IMC wird den Patienten irgendwann genauso geläufig sein wie das Kürzel EKG. Davon ist Dr. Markus Reidt, Chefarzt der Anästhesie im St. Sixtus-Hospital, überzeugt. Vor vier Wochen erst hat er die so genannte „Intermediate-Care-Unit“ auf der Intensivstation eingerichtet, er räumt daher Gewöhnungszeit ein.

„Intermediate-Care-Unit“ im St. Sixtus Hospital

Oberarzt Dr. Olaf Ermisch, Chefarzt Dr. Markus Reidt und Geschäftsführer Werner Buthmann stellten die neue "Intermediate-Care-Unit" vor.

Die ersten Patienten wissen inzwischen allerdings Bescheid und dieses Zwei-Bett-Zimmer schon zu schätzen gelernt. IMC ist, laienhaft bezeichnet, der Übergangsraum zwischen Intensivmedizin und Stationszimmer. Geschäftsführer Werner Buthmann erklärt das so: „Die Unterbringung auf der Intensivstation ist nicht immer notwendig, häufig jedoch können die Patienten aber auch noch nicht auf der Normalstation versorgt werden.“ IMC versteht sich als Überwachungsstation mit einem geringeren personellen und technischen Aufwand, aber mit entscheidend höherem als auf einer Normalstation.

Ein Patient wiederum, der vom Intensivraum in das neue Zimmer wechselt, soll auch optisch wahrnehmen, dass er im Gesundungsprozess Fortschritte macht. Dr. Reidt: „Wir vermitteln ihm ein neues Lebensgefühl. Der Kranke soll spüren: es geht wieder aufwärts.“ Deshalb ist das Zimmer innerhalb der Intensivstation mit ihren sechs Betten deutlich wohnlicher ausgestattet. Dunkles Holz, Sitzecke, Fernseher, warme Beleuchtung und freundliche Farben stehen im Kontrast zum sonst nüchternen Weiß und Grau.

Geeignet ist IMC zum Beispiel für orthopädische Patienten mit Gelenkersatz-Operationen, für Patienten nach lang dauernden Operationen oder mit erhöhtem Überwachungsbedarf aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen. „In der Kombination aus maximal guter Pflege und Wohncharakter fühlen sich die Patienten sicher und wohl“, schätzt Dr. Reidt das Befinden der ersten Patienten auf dem neuen Zimmer ein.

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