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"Is tuti" heißt "Danke"

Hikkaduwa/Haltern 8000 Kilometer liegen zwischen uns - Sri Lanka, eine ganz andere Welt, deren Nähe Lisa Ritter und Antje Meier von "Haltern hilft Hikkaduwa" nun vermitteln.

Für einige betreute Familien im Süden des Landes bedeutet die Hilfe aus Haltern das nackte Überleben. Wie vor zwei Jahren, als zwei Vereinsmitglieder 11 000 Euro in das vom Tsunami zerstörte Fischerdorf brachten, besuchen die beiden deutschen Frauen Not leidende Familien, besprechen mit ihnen, wie geholfen werden kann, kaufen Nahrungsmittel, Steine, Medikamente, Matratzen. So können sie entscheiden, wer eine Nähmaschine, Betten, Rollstühle oder andere Sachspenden aus Haltern erhält.

Gute Nachrichten und ein herzliches "Is tuti" (Danke) schickten Antje Meier und Lisa Ritter zu den Paten in Haltern: Neben dem Oktober-Geld gab es Hilfe zum täglichen Leben. Für zwei Familien, die bisher kein festes Dach über dem Kopf hatten, wurden Blocksteine, Zement und weiteres Hausbau-Material bestellt.

Immer noch hausen ganze Familien in menschenunwürdigen Verhältnissen. Umso größer ist die Freude über die unerwartete Hilfe, zu erfahren, dass jemand an sie denkt. "Das zeigen die Gesichter der Kinder, wenn sie die von Halternern gespendeten kleinen Geschenke in Empfang nehmen. Sie sind fassungslos über die Großzügigkeit, die ihnen widerfährt", berichtet Antje Meier.

Probleme gibt es noch mit dem Container. Um vor Ort ein bisschen Tempo in den langsamen, bürokratischen Ablauf zu bringen, sind Lisa Ritter und Antje Meier nach Colombo gefahren. Antje erklärt: "Zum Glück haben wir professionelle Unterstützung aus Deutschland. Ansonsten ist alles gut, nur die Nerven werden dünner..." Kein Wunder, wenn man große Not aus der Nähe miterlebt.

Am Donnerstag kommen die beiden Frauen mit vielen Informationen für die Patenfamilien zurück. Bis dahin, hoffen die beiden, wird auch der Container in Hikkaduwa angekommen sein. Auf die strahlenden Gesichter freuen sich die beiden Frauen schon sehr. Das ist Lohn für alle Mühe. Elke Rüdiger

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