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Joseph-Hennewig-Schule beteiligt sich an einzigartiger Studie

HALTERN Zehn Leseclubs in Deutschland konferieren mit zehn Leseclubs in Israel. Das Besondere für Haltern daran ist, dass die Joseph-Hennewig-Schule als einzige Schule Nordrhein-Westfalens für dieses Projekt der Stiftung Lesen ausgewählt wurde.

Joseph-Hennewig-Schule beteiligt sich an einzigartiger Studie

Am Tag des Lesens startete offiziell der interkulturelle Leseclub Deutschland-Israel. Weil die Joseph-Hennewig-Schule die einzige aus Nordrhein-Westfalen ist, die mit dabei sein darf, kam viel Prominenz ins Bücherzimmer.

Am Donnerstag zum „Tag des Lesens“ gab Betreuerin Annette Ludwig den offiziellen Start bekannt. Rektorin Dagmar Perret begrüßte dazu prominente Gäste aus Politik und Kultur. Ingrid Kissling vom Förderverein der städtischen Bibliothek gratulierte mit literarischer Kost, Bodo Klimpel und Josef Hovenjürgen schenkten Vorlese-Minuten. Der Bürgermeister erheiterte die elf Schülerinnen und Schüler des Leseclubs mit Tom Sawyers Abenteuern, der Landtagsabgeordnete folgte mit ihnen den Spuren Alexander von Humboldts.

Marisa Fiedler, die für die Stiftung Lesen die interkulturelle Vergleichsstudie Deutschland-Israel organisatorisch begleitet, genoss  die Zeit in der Halterner Hauptschule. „Es ist schön, die Leidenschaft der Kinder für Bücher zu erleben.“ Das neue Projekt findet im Rahmen des deutsch-israelischen Wissenschaftsjahres 2008 statt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Federführung übernimmt die Stiftung Lesen, sie setzt das Projekt mit dem israelischen Center for Education Technology in Tel Aviv um.   Über die Beschäftigung mit Literatur und weiteren Themen, die sich durch das Lesen erschließen, soll Schülern aus bildungsfernen Schichten oder zugewanderten Familien die Freude an Büchern und Lesekompetenz vermittelt werden. Die Zusammenarbeit von Lehrkräften aus Deutschland und Israel ist darauf ausgerichtet, dass beide (Einwanderungs-)Staaten voneinander profitieren. Über E-Mails, Weblogs oder Videokonferenzen ab dem 2. Dezember tauschen die Clubs Informationen und Erfahrungen aus. Dagmar Perret ist begeistert: „Ich danke vor allem Annette Ludwig für ihr außergewöhnliches Engagement.“ Jetzt sind 30 Monate intensives Lesen angesagt. Michele freut sich drauf: „Neue Bücher zu entdecken, macht uns allen unheimlich viel Spaß.“

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