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Kohle-Orten fehlt das Geld für den Wandel

DORSTEN Der Bergbau geht, was kommt danach? Weil viele betroffene Kommunen für die Zeit nach dem Rückzug der Ruhrkohle AG schwarz sehen, trafen sich ihre Vertreter am Dienstag zur Sondersitzung des Regionalrates in Dorsten.

Der Einladung des Regierungspräsidenten Dr. Peter Paziorek waren neben den Bürgermeistern der EmscherLippe-Region auch ihre Amtskollegen aus Ibbenbüren und Ahlen gefolgt, da früher oder später auch der Kreis Steinfurt betroffen sein wird.Aktuelle Bergbauplanungen Die Fülle der Probleme wurde schon durch das Vortrags-Paket deutlich. RAG-Chef Bernd Tönjes berichtete über die aktuellen Bergbauplanungen, Michael Kirchner von der Bezirksregierung Münster beleuchtete, wie Bergbauflächen für neue Zwecke nutzbar gemacht werden können.

Mit den massiven Sorgen von Kommunen, in denen der Strukturwandel derzeit in vollem Gange ist, konfrontierte Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst die Zuhörer: „In Düsseldorf wird kaum wahrgenommen, dass nördlich von Dortmund, Bochum und Essen die Folgen erheblicher Arbeitsplatzverluste erst noch bewältigt werden müssen.“ Gespräch mit Thoben geplant Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski ergänzte, dass deshalb im Gespräch mit Wirtschaftsministerin Christa Thoben eine Konferenz aller betroffenen Städte unter Vorsitz des NRW-Ministerpräsidenten ins Auge gefasst worden sei. Professor Dr. Klaus Harney von der Ruhr-Universität Bochum trat für eine Bildungsoffensive und einen Masterplan für die Region ein. Zur Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen braucht man viel Geld. Alle Teilnehmer waren sich daher einig, dass die 110 Millionen, die das Land NRW aus nicht abgerufenen Kohle-Subventionen erhält, in die Bergbau-Rückzugs-Gebiete fließen sollten. Uneins war man sich über das endgültige Aus für den deutschen Steinkohlen-Bergbau. Mehrere Redner forderten, 2012 die Weichen so zu stellen, dass Sockelbergbau weiter erhalten bleibt.Auftakt, nicht das Ende Abschließend wertete Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek die Sondersitzung als Erfolg: „Das war eine Auftaktveranstaltung, nicht das Ende. Wir haben heute bewusst die große Bandbreite der Probleme nebeneinander gestellt, weil auf uns Herausforderungen warten, wie sie anderen Teilen des Ruhrgebietes in dieser Dramatik nicht bevorstehen.“ Die Bezirksregierung werde nun die angesprochenen Probleme Punkt für Punkt abarbeiten und ein Handlungskonzept entwickeln.

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