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Schulzentrum

Legionellen legten Duschen lahm

HALTERN Winzige Bakterien sorgten in den vergangenen 14 Tagen dafür, dass die Sportler nach schweißtreibendem Training in der Dreifachturnhalle am Schulzentrum müffelnd nach Haus gehen mussten.

Legionellen legten Duschen lahm

Legionnellen unter einem Mikroskop.

Weil bei einer Routineprobe des Wassers in drei Duschen eine auffällige Zahl an Legionellen gefunden wurde, sperrte die Stadt den Sanitärbereich in Absprache mit dem Kreisgesundheitsamt. „Es handelte sich um eine vorbeugende Maßnahme. Der zulässige Grenzwert war noch nicht überschritten“, teilte die Pressestelle der Kreisverwaltung am gestrigen Freitag mit. Die Ursache für den Bakterienbefall wurde schnell ermittelt. Ein Defekt in der Steuerung der Heizungsanlage hatte dazu geführt, dass die Wassertemperatur zu niedrig gefahren wurde. Die Legionellen fanden ein angenehm lauwarmes und feuchtes Klima vor, das zur Vermehrung anregte.

Dreimal wurde das System seitdem auf über 70 Grad Celsius erhitzt. Am letzten Mittwoch konnte die Sperrung der Duschen wieder aufgehoben werden. Für Wasserexperten wie den Sythener Dr. Georg Tuschewitzki, Abteilungsleiter im Hygieneinstitut Gelsenkirchen (Trinkwasserhygiene), ist ein derartiger Angriff der Legionellen auf die Zivilisation keine Überraschung. Wichtig sei die Ursachenbekämpfung, denn die thermische Desinfektion sei immer nur eine kurzfristige Maßnahme. Atmet der Mensch feinste Tröpfchen verseuchten Wassers ein, kann die gefährliche Legionärskrankheit ausbrechen.

Kräftige Sportler müssten aber erst einmal keine Gesundheitsgefährdung fürchten. Mehr als Gemeinschaftsduschen stellen übrigens so genannte „Hot Whirlpools“ eine Gefahrenquelle dar. Man müsse nur an diesen vorbeispazieren, um sich zu infizieren. 

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