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Hullerner Damm

Neue Ampel trotz langer Staus „einwandfrei“

HALTERN Seit Ende Oktober regelt eine neue Ampelanlage den Verkehr im Kreuzungsbereich Recklinghäuser Damm /Hullerner Damm. Viele Autofahrer ärgern sich seitdem über lange Staus. Doch die Betreiber der Ampel sagen, es laufe alles planmäßig.

Neue Ampel trotz langer Staus „einwandfrei“

Die neue Ampel erleichtert das Abbiegen, sorgt aber auch zeitweise für lange Rückstaus. Foto: Foto Jürgen Wolter

„Die Kreuzung ist als Unfallschwerpunkt eingestuft worden, deshalb war diese Maßnahme notwendig“, berichtet Frank Hausendorf, Sprecher des Landesbetriebes Straßen NRW auf Anfrage. Bei der Anlage handele es sich um hochmoderne Technik. Die gesamte Ampelsteuerung erfolgt über Videotechnik. „Das System erfasst die anfahrenden Verkehrsströme und reagiert darauf flexibel“, so Hausendorf. „Die Ampel ist außerdem auf die benachbarten Ampelanlagen abgestimmt.“

Ab 22 Uhr werden alle Ampeln auf Dauerrot geschaltet. Nähert sich ein Fahrzeug von einer Seite, so springt die Ampel für diese Fahrspur auf Grün. Die Kosten für die neue Ampelanlage betragen 40.000 Euro. Sie werden vom Landesbetrieb Straßen NRW übernommen.

SYTHEN Wer im Moment von Sythen nach Lavesum, womöglich zur Autobahnauffahrt A43 fahren will, muss einen Umweg in Kauf nehmen. In umgekehrter Richtung sorgt eine Baustellenampel für Unmut bei den Autofahrern.mehr...

Über diese neue Ampel diskutieren viele Halterner sehr kontrovers, sichtbar in sozialen Netzwerken im Internet. „So kritisiert eine Reihe von Personen die langen Rückstaus, andere freuten sich darüber, dass es deutlich leichter geworden ist, aus Hullern kommend nach links abzubiegen“, schreibt die Halterner Stadtverwaltung in einer Stellungnahme. Zur Erläuterung erklärt die Verwaltung: „Straßenbaulastträger und damit Eigentümer des Knotenpunktes Recklinghäuser Damm/Hullerner Damm ist der Landesbetrieb Straßen NRW.“

Die Software zur Integration dieser Ampelanlage in den bestehenden Verkehrsfluss wurde durch ein beauftragtes Ingenieurbüro erstellt. Die Herausforderung besteht darin, die Signalanlagen der am „Ampelberg“ aufeinandertreffenden Straßen so zu koordinieren, dass keine größeren Rückstaus in Richtung Schüttenwall und Rochfordstraße entstehen, weil dort andernfalls der Querverkehr etwa aus der Bahnhofstraße und der Koeppstraße sowie der Lippstraße und der Sixtusstraße komplett behindert würde. Hinzu kommt, dass für Linienbusse eine Vorrangschaltung besteht.

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Als Betreiber der Ampel hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW auf städtische Nachfrage aktuell mitgeteilt, dass die Anlage entsprechend der Software einwandfrei arbeite. Dies sei durch einen fernüberwachten Mitschnitt der Schaltzeiten festgestellt worden.

Die Stadtverwaltung schreibt: „Selbstverständlich haben die Verantwortlichen eine ständige Beobachtung und möglicherweise auch eine Optimierung im Blick.“

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