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Tag der offenen Tür

Neue Windkraftanlage zog viele Besucher an

Lippramsdorf Zahlreiche Besucher nutzten am Samstag (25.10.) trotz schlechter Sicht die Gelegenheit, sich die neue Windkraftanlage beim Tag der offenen Tür aus der Nähe anzusehen.

Neue Windkraftanlage zog viele Besucher an

Günter Buntrock aus Sythen interessierten vor allem die technischen Details

Langsam und lautlos durchscheiden die riesigen Rotorblätter des Windrades an der Bundesstraße 58 die tief hängenden Dunstwolken im Halterner Nordwesten. Ihre Spitzen verschwinden bei jeder Umdrehung im Nebel.

Unermüdlich führt Mit-Betreiber Hubertus Koch aus Bergbossendorf die Besucher durch das Innere der Anlage. Hier brummen die Transformatoren. Koch erläutert das technische Prinzip und die Leistung des Windrades, das seit Ende September im Volllastbetrieb läuft. Seitdem habe die Anlage 75.0000 Kilowattstunden elektrischer Energie erzeugt. Sie sei aber Leistungsschwankungen unterworfen. "An guten Tagen schafft sie 55.000, an schlechten nur 5000", sagt Koch.

HALTERN An der B 58/Ecke Wilhelm-Koch-Straße steht das derzeit größte Windrad des Ruhrgebiets. Eine Woche vor dem geplanten Tag der offenen Tür am kommenden Samstag (25. Oktober) hat unser Redakteur Daniel Winkelkotte nun exklusiv einen Blick ins Innere des "Halterner Riesens" geworfen und in zwei interaktiven Bildern aufbereitet.mehr...

Der Samstag ist eher ein schlechter Tag, die Rotoren drehen sich nur langsam. Bei Starkwind würden sie sich aus der Windrichtung drehen, um den Windwiderstand zu verringern."Ich kann die Anlage von Zuhause aus sehen, habe verfolgt, wie sie langsam gewachsen ist", sagt Barbara Geisthoff aus Lünzum. "Deshalb wollte ich jetzt natürlich mal wissen, wie sie genau arbeitet." Gemeinsam mit Rudolf Schulte-Uhlenbrock hat sie sich zum Windrad auf den Weg gemacht. "Grundsätzlich finde ich die Nutzung der Windenergie wichtig und notwendig", sagt dieser. Kerstin Seidel ist Tag für Tag an der Baustelle vorbeigefahren. "Jetzt will ich sie mir mal aus der Nähe ansehen", erklärt sie. "Kann man eigentlich da mal hochfahren?"

Fahrt mit der Gondel

Am Tag der offenen Tür geht das nicht. Die Fahrt der engen Gondel dauert immerhin sieben Minuten. Aber die Betreiber haben eine Liste ausgelegt, in die sich Interessenten für eine Fahrt in die luftige Höhe von 200 Metern eintragen können. Die soll nach und nach abgearbeitet werden.

Auch Kerstin Seidel und Peter Hambloch finden Windenergieanlagen grundsätzlich gut. "Sie erzeugen Energie ohne Emissionen oder Abfälle, die bei Atomkraftwerken auch noch radioaktiv sind. Deshalb begrüße ich diese Anlagen", sagt Peter Hambloch. Natürlich sei die Standortwahl wichtig, betonte er, aber auch große Windparks sieht er nicht als Zerstörung der Landschaft. "Sie können sogar ein Hingucker sein", findet er.

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