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19. Internationaler Flaesheimer Volkswandertag

Perfekte Organisation - aber nur geringe Beteiligung

FLAESHEIM 460 Wanderer aus nah und fern zählte am Sonntag der SuS Concordia Flaesheim als Veranstalter bei der 19. Auflage des Internationalen Flaesheimer Volkswandertags. Doch richtig zufrieden waren die Organisatoren mit der Teilnehmerzahl nicht. Sie hatten auf mehr Wanderer gehofft. Zumal auch alles perfekt vorbereitet war.

Perfekte Organisation - aber nur geringe Beteiligung

Über den Kanal zurück Richtung Stiftskirche und Sportplatz.

Drei Strecken über 5, 10, und 20 Kilometer hatten die Organisatoren abgesteckt. Dort konnten die Teilnehmer bei traumhaftem Wetter die frische Herbstluft genießen. In größeren Gruppen, zu zweit oder allein machten sie sich ab 8 Uhr auf die kleine, mittlere oder große Runde.

Unter ihnen auch die fast 86-jährige Urgroßmutter Jutta Fechtner aus Bochum: "Wandern hält jung und man kommt unter Leute." Am Sonntag reichte ihr die kleine Runde, um danach frohgemut die Heimreise anzutreten. Auch die beiden Flaesheimer Lokalmatadore Helga Damm-Schmeling (74) und Ingo Abendroth (71) wollten es am Sonntag ruhig angehen lassen. "Bewegung ist das ganze Leben. Wir halten uns mit Wandern regelmäßig fit, aber heute nur auf der kurzen Strecke", sagte Helga Damm-Schmeling.

Volkswandertag

Flaesheimer auf Schusters Rappen unterwegs.
Pause an der Marina
Sind schon in diesem Jahr über die Alpen gewandert, der 14-jährige Florian mit seinem Vater Peter Banken aus Haltern am See.
Stempel an der Marina
Stärkung an der Meldestelle an der Marina Flaesheim
Mit dem Kinderwagen auf Wanderung
10 Kilometer liefen diese drei Männer aus Dortmund, Bochum und Recklinghausen gemeinsam.
Die Gruppe der Wanderfreunde 1979 e.V. aus Recklinghausen, mit der 80-jährigen Rosi Neubert lief am Sonntag die 10 Kilometer Runde.
Schon nach knapp zwei Stunden verzeichnete die Meldestelle mehr als 300 Starter für die drei Strecken über (5,10 und 20 Kilometer)
Wir laufen regelmäßig um uns fit zu halten, sagt Helga Damm-Schmeling aus Flaesheim, die an diesem Tag gemeinsam mit Ingo Abendroth an diesem Tag nur die fünf Kilometer angehen wollen.
Das Deutsche Rote Kreuz stand den ganzen Tag über parat, um bei Verletzungen oder Schwächeanfällen helfen zu können.
Wandern gern und viel, die Eheleute Herms (76 u. 78 J.) aus Dortmund mit ihrem Hund Einstein. In Flaesheim gingen sie über 10 Kilometer an den Start.
Anmeldung, Stempel und Stärkung gab es in der Turnhalle am Sportplatz in Flaesheim
Entlang des  Kanals zurück Richtung Schleuse, Stiftskirche und Sportplatz.
Pfeile wiesen den Wanderern den Weg
Pfeile wiesen den Wanderern den Weg
Über den Kanal zurück Richtung Stiftskirche und Sportplatz.

Ein wenig enttäuscht von der Teilnehmerzahlzeigte sich am Ende Norbert Schulte-Althoff vom 70-köpfigen Organisationsteam des SuS Concordia Flaesheim. "Wir hatten bei diesem tollen Wetter mit mehr Zuspruch gerechnet", so Schulte-Althoff auf Anfrage. Vor 19 Jahren nahmen noch fast 1000 Wanderer teil. Jetzt wären es weniger als die Hälfte und das sei der Trend, war Schulte-Althoff überzeugt.

Ruhiger Tag für das DRK

Einen ruhigen Tag verlebten glücklicherweise die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz. "Keine Verletzten und keine Schwächeanfälle", freute sich Schulte-Althoff. Der ärgerte sich aber gleichzeitig über Vandalen, die in Ahsen auf Höhe des Ausfluglokals Jammertal nicht nur Wegweiser abgerissen, sondern andere auch in falscher Richtung ausgerichtet hatten.

 

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