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„Wildes Holz“

Premiere im Drüppel-Theater mit mutierter Flöte

HALTERN Blockflöte, Kontrabass und Gitarre: Nicht gerade eine alltägliche Mischung. Das Trio „Wildes Holz“ trat als erste Gruppe nach der Eröffnung im neuen Lea-Drüppel-Theater auf und mischte die Ramones mit Georg Philipp Telemann.

Premiere im Drüppel-Theater mit mutierter Flöte

Tobias Reisige (v.l.), Markus Conrads und Anto Karaula begeisterten das Publikum im Lea-Drüppel-Theater. Gewecke Foto: Foto: Stefan Gewecke

Schirmherrin Anne Drüppel bat in ihrer kurzen Ansprache um Nachsicht, falls bei der Premiere im neuen Theater noch nicht alles glatt laufen sollte. Die Sorge sollte sich allerdings nicht bestätigen. Das Trio „Wildes Holz“ setzt auf eine kontrastreiche Idee: Die Blockflöte, wird auf eine ganz neue Ebene gehoben. Sie mutiert zum Star des Ensembles mit Tobias Reisige an den diversen größeren und kleineren Holzblasinstrumenten, Markus Conrads am Kontrabass und Anto Karaula an der Akustikgitarre. Es entsteht eine irrwitzige Musik mit verschiedenen Elementen.

Zu hören sind Anleihen von Rock‘n‘Roll, Grunge und Reggae. Trash verbindet sich mit Romantik, oft tanzbar im Diskobeat. So beginnen die ganz in elegantem schwarz gekleideten Herren mit einer Etüde in C-Moll von Georg Philipp Telemann. Doch dann führen Conrads und Karaula auf der Bühne einen wahren Teufelstanz auf, zu den Liedern „Blitzkrieg Bob“ von den Ramones, welches nahtlos übergeht in „Song Two“ von Blur. Schon ist das Publikum hellauf begeistert, klatscht rhythmisch mit und lässt sich von der Energie des „Wilden Holzes“ mitreißen. So geht es Schlag auf Schlag, Hit auf Hit, die Stimmung steigt und lässt das Publikum nicht mehr zur Ruhe kommen.

HALTERN Laterne, Laterne: Die ersten Martinsumzüge des Jahres fanden am Donnerstagabend statt. Liebe Leser, schicken Sie uns Ihre Schnappschüsse von den Umzügen in Haltern am See - dann sammeln wir die Bilder in unserer Fotostrecke.mehr...

Dabei pendelt die Musik zwischen den Extremen: Mal fühlt man sich durch mystische Flötenklänge in die Höhen der peruanischen Andenhochebene versetzt, um sich kurz darauf in einer New Yorker Jazzkneipe oder einem wilden 70er-Jahre-Punkschuppen Londons wieder zu finden. Ein Wechselbad der Gefühle dargeboten von Meistern ihrer Instrumente. Ein Abend, der vielen unvergessen bleiben wird, ein Abend, der dem Anspruch der Premiere im Lea-Drüppel-Theater gerecht wird.

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