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Historische Postkarten von Haltern

So sah unsere Heimat vor über 100 Jahren aus

Haltern Die Seestadt ist schon seit Jahrzehnten in der Region und darüber hinaus ein beliebter Ort, an dem Ausflügler gerne ihre Freizeit verbringen. Dies zeigt sich auch bei den vielen Postkarten, die es von Haltern am See gibt. Heimatforscher Ulrich Backmann hat in seinem Archiv gestöbert.

So sah unsere Heimat vor über 100 Jahren aus

Als Blickfang ist auf dem Foto die Gaststätte von „Jupp unner de Böcken“, die 1959 nur eine einfache Holzbude war, gerahmt von der Westruper Heide und dem Anleger am Seehof, zu sehen. Foto: Archiv Backmann

Fotostrecke
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630_0008_7539554_xFlaesheim_1964
630_0008_7539561_xSeebad_1954
630_0008_7539556_xHamm_Bossendorf_um_1910
630_0008_7539555_xGalenplatz_25
630_0008_7539557_xHullern_um_1960
630_0008_7539563_xSythen_1975
630_0008_7539559_xMerschtor_45
630_0008_7539558_xJupp_u_d_Boecken_1959
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630_0008_7539560_xOstufer_1965
Die Luftaufnahme von 1965 zeigt die Ostseite des Stausees mit dem städtischen Freibad „Alter Garten“ an der Stevermündung in den See. Das Freibad existiert nicht mehr, ebenso wenig wie das „Haus Sonnenschein“, das 1982 abgerissen worden ist. Auch das Wohnhaus nördlich der Stever an der Antoniusbrücke musste der Erweiterung der Brücke und Straße weichen. Die Jugendherberge ist modernisiert und vergrößert worden.

Foto: Archiv Backmann

630_0008_7539554_xFlaesheim_1964
Die Ansichtskarte von 1964 zeigt verschiedene Motive aus Flaesheim. Das Ehrenmal wurde ebenso wenig verändert wie das Äußere der Stiftskirche und das der Schleuse. Der frühere Edeka-Laden an der Flaesheimer Straße ist heute nur noch Wohnhaus. Die ehemalige Schützenfestwiese rechts daneben ist bebaut worden. Die „Hauptstraße“ (Flaesheimer Straße) zeigt heute eine veränderte Bebauung.

Foto: Archiv Backmann

630_0008_7539561_xSeebad_1954
Im Seebad Haltern herrschte auch 1954 schon reger Badebetrieb. Rechts im Bild ist der damalige Sprungturm mit dem 1- und 3-Meter-Brett zu sehen. Über den See geht der Blick auf den „Overrather Hof“, der nach dem Krieg bis 1955 das örtliche Hauptquartier der englischen Besatzungstruppen war. Nach dem Abriss wurde das „Overrather Feld“ als Insel im See abgebaggert.

Foto: Archiv Backmann

630_0008_7539556_xHamm_Bossendorf_um_1910
Die frühere Gaststätte von Heinrich Wellmann war eine von dreien in Hamm-Bossendorf. Sie stand an der Marler Straße und ist 1909 erbaut worden. In späteren Jahren wurde sie von einem Anverwandten übernommen und bis zum Jahr 1980 weiterhin als Gaststätte unter dem Namen „Lippetal“ betrieben. Danach ist sie zu einem reinen Wohnhaus umgebaut worden.

Foto: Archiv Backmann

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Während der NS-Zeit war der heutige Kardinal-von-Galen Platz in Adolf-Hitler-Platz umbenannt worden. Der ungehinderte Blick durch den Park, entlang der Conrads-Straße mit dem Vorkriegsgebäude der Stadtsparkasse auf der rechten Seite, in Richtung auf das frühere Postgebäude an der Koeppstraße, ist heute wegen des Bewuchses nicht mehr möglich.

Foto: Archiv Backmann

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Um 1960 war der Ortsteil Hullern noch ein beschauliches Dorf mit immerhin vier Gaststätten. Auf der Ansichtskarte ist mittig die Pfarrkirche St. Andreas zu sehen, deren Umfeld damals noch anders gestaltetet war. Die anderen Motive zeigen den früheren „Dorfkrug“ an der Antruper Straße. Oben links eine Außenansicht, oben rechts der Schankraum sowie unten die Gesellschaftsräume.

Foto: Archiv Backmann

630_0008_7539563_xSythen_1975
Zentral zeigt die Ansichtskarte von 1975 den Blick über die Stevermündung auf die Lage des Ortes. Neben dem alten Torhaus des Schlosses und der Kirche St. Josef sind das Wehr der Umflut des Mühlenbachs und die Wassermühle von der Teichseite aus gesehen, abgebildet. Das Foto links unten zeigt den Dorfplatz mit Brunnen und Pfarrheim, die mit der Neugestaltung des Platzes 2015 weichen mussten.

Foto: Archiv Backmann

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Einen solchen Blick hatte man um 1910 aus der Koeppstraße/Kreuzung Rochfordsstraße durch die Merschstraße auf den vorderen Giebel des Alten Rathauses. Vorne auf der linken Seite ist die Front des „Kaiserlichen Postamtes“ zu sehen. Dem gegenüber liegt das Bekleidungsgeschäft Heukemes. In diesem Haus ist heute ein Eiscafé/Pizzeria zu finden. Auf dem freien Platz in der Mitte steht seit 1989 ein Brunnen.

Foto: Archiv Backmann

630_0008_7539558_xJupp_u_d_Boecken_1959
Als Blickfang ist auf dem Foto die Gaststätte von „Jupp unner de Böcken“, die 1959 nur eine einfache Holzbude war, gerahmt von der Westruper Heide und dem Anleger am Seehof, zu sehen. Zudem sind ein Luftbild vom Walzenwehr und Seebad sowie der Blick übers Wasser auf die Stadt abgedruckt. Oben links auf dem Foto sind Paddler auf der Oberstever in Höhe des „Heimingshof“ unterwegs.

Foto: Archiv Backmann

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