Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Verheerendes Feuer in drei Zechenhäusern

HERVEST Ein Alptraum wurde am Dienstagmorgen Wirklichkeit: Erneut gab es wie so oft in den letzten Tagen Feueralarm - aber diesmal standen in der Zechensiedlung Wohnhäuser in Flammen.

Verheerendes Feuer in drei Zechenhäusern

Mehrere Löschzüge der Feuerwehr bekämpfen den Brand in der Marxstraße.

Um acht Uhr loderte das Feuer aus einem Wohnhaus an der Marxstraße. Der Brand griff schnell auf das Nachbargebäude über, auch zwei weitere Häuser wurden noch in Mitleidenschaft gezogen. In einem Gebäude konnte die Feuerwehr die Flammen noch eindämmen und den Schaden begrenzen, aber die drei anderen Häuser sind jetzt unbewohnbare Ruinen. Eine 48-jährige Frau musste mit Rauchgas-Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, weitere Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die Bewohner sind vorerst bei Angehörigen untergekommen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 700 000 Euro.

Bis zum Nachmittag hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, damit Brandnester nicht erneut aufflackern konnten. Aus diesem Grund konnten die Fachleute der Kripo am Dienstag  noch nicht mit ihrer Suche nach der Brandursache beginnen. „Erst Mittwoch werden wir wohl genaueres darüber sagen können, wo das Feuer ausgebrochen ist und was die Ursache dafür war“, erklärte am Dienstag Polizeisprecher Andreas Weber.

Er warnt gleichzeitig vor Hysterie: „Es gibt bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass dieses Feuer mit den Brandserien der letzten Wochen in Verbindung steht. Im Gegenteil: Zeitpunkt und Ort deuten eher darauf hin, dass hier die Brandstifter ihre Hände nicht im Spiel hatten.“ Heute mittag könne die Polizei wahrscheinlich Näheres mitteilen. Um 14 Uhr gab es am Dienstag auch erneuten Feueralarm in Wulfen. Zum Glück handelte es sich jedoch nicht um den 26. vorsätzlich gelegten Brand, sondern eher um eine Lappalie: Offenbar hatte jemand an einer Bushaltestelle eine brennende Zigarette in den Abfallbehälter geworfen, der dadurch Feuer fing.    

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wolf soll an der Straße gestanden haben

Lippramsdorferin berichtet von Wolfssichtung am Abend

Lippramsdorf Im Jahr 2016 soll es sie schon in Haltern gegeben haben, zumindest wurde eifrig darüber debattiert. Jetzt berichten Bürger von neuen Wolfssichtungen. Elisabeth Kemper beschreibt die Situation detailliert, Experten sehen keinen Grund, ihr nicht zu glauben.mehr...

Überfall auf dem Weg zum Bahnhof

17-jähriger Halterner soll von Gruppe ausgeraubt worden sein

HALTERN Die Polizei sucht dringend Zeugen, die am Montagabend gegen 19.20 Uhr auf der Recklinghäuser Straße unterwegs waren. Ein 17-Jähriger aus Haltern am See gab bei den Beamten an, auf dem Weg zum Bahnhof von mehreren Männern bedroht und angegriffen worden zu sein.mehr...

Hebammen in Haltern am Limit

„Wir müssen täglich Frauen ablehnen“

Haltern Die freiberuflichen Hebammen in Haltern kommen an ihre Belastungsgrenzen. Immer mehr Schwangere aus Nachbarstädten suchen hier Hilfe rund um die Geburt. Doch das ist nicht der einzige Grund.mehr...

Einbrüche wegen Technikpanne nicht gemeldet

Computer verschweigt Polizei-Pressesprechern Taten

Haltern Technische Probleme bei der Polizei: Die Pressestelle der Kreisbehörde in Recklinghausen hatte in den vergangenen Wochen mit einem Computerfehler zu kämpfen gehabt und deshalb wohl nicht alle Einbrüche in der Stadt veröffentlicht.mehr...

Handydiebe von Rekumer Straße gesucht

Polizei fahndet mit Foto nach zwei Verdächtigen

Haltern Wer kennt diese beiden Personen? Die Polizei sucht zwei Unbekannte, die Anfang Dezember zwei teure Smartphones gestohlen haben sollen. Eine Überwachungskamera hat die beiden aufgenommen, das Foto finden Sie aus rechtlichen Gründen im Artikel. mehr...

Neuwahlen beim Freibadverein Sythen

Andrea Beck zieht sich aus dem Vorstand zurück

Sythen Als der Verein Freibad Sythen gegründet wurde, erklärte sich Andrea Beck dazu bereit, „ein wenig Mitgliederverwaltung“ zu übernehmen. Daraus wurden zwölf Jahre Verantwortung im Vorstand. Wir blicken mit ihr zurück.mehr...