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Der Aufbau

Viele fleißige Helfer schuften für "Ich See Kultur"

HALTERN Damit für "Ich See Kultur" auch wirklich alles glatt läuft, muss eine Menge organisiert - und auch aufgebaut werden. Dafür waren einige fleißige Helfer nötig.

Viele fleißige Helfer schuften für "Ich See Kultur"

So passt es zusammen - Josef Löbbing schiebt die Teile ineinander.

Donnerstag, kurz vor 18 Uhr, Stadtsparkasse, Hauptstelle an der Koeppstraße. In Arbeitskleidung diskutieren drei Männer an der Ecke über den Standplatz des Getränke-Anhängers. „Wenn den einer zuparkt, können wir nicht mal die Türen öffnen...“ An den Selbstbedienungsgeräten und in der Halle stehen Kunden Schlange. In der Mitte, die „Malocher“, sind Mitarbeiter der Sparkassen, Stadtagentur, vom Rockbüro, Freunde oder Familienangehörige, die „Bock haben auf ,Ich See Kultur‘“. Sie schleppen Kartons und schieben schwere Kisten auf Rollbrettern in die Halle. Kisten mit Wein und Säften, Knabbergebäck, Planen, Dekofahnen, Stahlbeine, Traversen, große „Lampen“, Koffer mit Klemmen und Kabeln, Bühnenelementen... Ups. Großspurig hatte ich angekündigt: „Klar, ich komme, mach’ eine Reportage über den Aufbau und pack mit an.“ Nach dem Motto „Das bisschen Haushalt...“ Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt...

Die Kameratasche stelle ich erst mal ab, schaue mich um. Wer ist da? Was machen sie? Was steht da in der Kundenhalle rum? Drei Männer gestikulieren, ich verstehe sie nicht, aber die Gesten zeigen, worum es geht: was wohin in welcher Reihenfolge soll. Aufgabenverteilung. Bärbel Oeing-Hanhoff klärt mich auf. Der Boss ist Jan Kreienkamp, der Mann für den Stahl, die Bühne, die Beleuchtung. Der macht das mit Tom Rath beruflich. Also ein echter Profi. Darüber sind vor allem die Festival-Organisatoren der Kunstkulturstiftung der Stadtsparkasse froh: Volker Willner und Markus Wallkötter. Sie reden mit Jan über die Bau-Pläne für die Bühne. Klare Anweisungen folgen. In die Hände gespuckt, die Ärmel hochgekrempelt. Josef Löbbing, Waldemar Pilarcyk, Ralf Ellermann, Thomas Hericks, Klaus Oeing-Hanhoff und Britta Knüpp wissen, was zu tun ist. Andere sind noch oder wieder draußen, stapeln Elemente, sind unterwegs, Elektrik und Tontechnik anzukarren. Martin Kürten: „Ich fahr’ noch mal zum Rockbüro.“ Er geht. Marc Lange kommt und baut den Cateringbereich auf. Schnell ein Kuss für die Freundin...

Ich See Kultur - Der Aufbau

Jetzt wird kräftig in die Hände gespuckt... Es geht los! "Ich See Kultur 2012" ist nicht mehr weit.
Martin Kürten beim Soundcheck.
Ein Licht geht auf, dennoch denkt Kreienbaum denkt nach.
Pause muss sein.
Der Getränkewagen ist vor der Sparkasse platziert  damit er nicht mit einem Knöllchen geschmückt wird, haben die Organisatoren auch an die Sondergenehmigung gedacht.
Der Getränkewagen ist vor der Sparkasse platziert . Sollten wir ihn nicht umdrehen? Was, wenn einer den Hänger zuparkt?
Das ist die Sparkassenhalle.
Alle Materialien werden erst einmal ordentlich und griffbereit aufgestellt.
Bolzen, Eier und Splinte für die Traversn.
Die letzten Planungen auf dem Papier... - ja, so machen wir es. Volker Willner (l.) und Jan Kreienkamp.
Kurze Lagebesprechung: Wie geht es weiter? - v.l. Volker Willner, Markus Wallkötter, Thomas Hericks, Britta Knüpp, Josef Löbbing, ..... und Klaus Oeinig-Hanhoff.
Die Bühnenelemente sind schwerer als man vermutet. Es ist schon Knochenarbeit - Volker Willner und Klaus Oeing-Hanhoff.
Jan Kreienbaum - die Bühnenelemente sind unerwartet schwer; er rückt sie Kante an kante zusammen.
Klaus Oeing-Hanhoff und Thomas Hericks lassen die Bühnenelemente einrasten.
Britta Knüpp steht ihren Mann.
Wenn Papa Markus Wallkötter nicht nach Hause kommen kann, dann kommt Töchterchen eben in die Sparkasse. Da kann sie gleich austesten, ob die Elemente auch halten.
Ralf Ellermann rollt die Deko-Fahnen aus.
Volker Willner und die Kollegen kriechen unter die Bühnenelemente, um sie miteinander zu verklemmen. So erhalten sie noch mehr Stabilität und klönnen nicht verrutschen.
Britta Knüpp kriecht unter den Bühnenelementen hervor.
Dann werden die Traversen (Truss) zusammengesetzt. Insgesamt sind es später 28 laufende Meter.
Klaus Oeing-Hanhoff schlägt die Bolzen ein.
So, das Stück ist fertig. Und nun? vl. Volker Willner, Josef Löbbing, .... und Jan Kreienkamp.
So passt es zusammen - Josef Löbbing schiebt die Teile ineinander.
Das schlaucht. Volker Willner überlegt die nächsten Arbeitsschritte.
Auch der "Küchentrakt" wird vorbereitet. Josef Löbbing (r.) hilft Küchen-Chef Marc Lange beim Stapeln und Sortieren.
Da wird jede Hand gebraucht: Die Traversen werden hoch gestemmt - erst einmal 1,50 m. Dann wird die Beleuchtung angeschraubt.
Da wird jede Hand gebraucht: Die Traversen werden hoch gestemmt - erst einmal 1,50 m. Dann wird die Beleuchtung angeschraubt.
Da wird jede Hand gebraucht: Die Traversen werden hoch gestemmt - erst einmal 1,50 m. Dann wird die Beleuchtung angeschraubt.
Da wird jede Hand gebraucht: Die Traversen werden hoch gestemmt - erst einmal 1,50 m. Dann wird die Beleuchtung angeschraubt.
"Und die sollen jetzt noch drunter?", fragt volker Willner ungläubig. Dann haben wir ja eine Höhe von.... 2,35 m?
Der Küchentrakt wird sauber abgegrenzt. Marc Lange zieht die Unterlegplane glatt.
Der Küchentrakt wird sauber abgegrenzt. Sita Dornhegge hilft Marc Lange..
Der Küchentrakt wird sauber abgegrenzt. Sita Dornhegge hilft Marc Lange.
Was nicht mehr benötigt wird, wird einsortiert und aus dem Weg geräumt. Stefan Gewecke sucht die überflüssigen Bolzen zusammen.
Und wie geht es weiter? Jan Kreienbaum (l.) bespricht sich mit den beiden Festival-Organisatoren Volker Willner (oben) und Markus Wallkötter.
Wasserpause für Stefan Gewecke.
Und dann geht es sofort weiter. Stefan Gewecke mit eiiner der "dicken Lampen".
Der Küchentrakt nimmt Formen an. Markus Wallkötter staunt über die Fortschritte von Marc Lange.
Wenn Papa Markus Wallkötter nicht nach Hause kommen kann, dann kommt Töchterchen eben in die Sparkasse. Da kann sie gleich austesten, ob die Elemente auch halten.
Hallo! Bärbel Oeing-Hanhoff am anderen Ende eines Traversen-Stückes.
Oben, unten, krumm, schief - Bärbel Oeing-Hanhoff fotografiert aus allen Lagen.
Ein Küsschen in Ehren, kann niemand verwehren? Marc Lange und Sita Dornhegge kommen sich beim Kleben des "Küchenteppichs" nahe.

Ich schieße Fotos, frage was was ist und wofür. Geduldig geben mir die Männer Auskunft. „Eier, Bolzen, Splinte. – Für die Truss. Oder Traverse.“ – „Aha!“ Dann will ich selbst anfassen. Kamera zur Seite. „Pass auf Deinen Rücken auf“, kommt von hinten die Warnung. Quatsch. Was Britta Knüpp kann... Wenn sie die Bühnenplatte anhebt, sieht das kinderleicht aus. Huch. Das ist ein Gewicht. Die Dinger sind ja richtig schwer. Echte Knochenarbeit. Ich warte auf einen Helfer. Geteiltes Gewicht ist nur halb so schwer. Noch ein paar Handgriffe, ich nutze den ersten Vorwand, um mich hinter der Kamera zu verstecken. Stück für Stück nimmt die Bühne Gestalt an: 24 Teile, 92 Beine, millimetergenau werden sie angepasst und mit Klemmen festgezurrt. Jetzt die Traversen, Klaus schlägt mit dem Hammer die Bolzen ... „Psst!“ Da telefoniert ein Kunde. Mucksmäuschenstill wird’ s. Endlich Entwarnung.Dann der große Moment: 28 laufende Meter Traverse müssen hochgestemmt, die Beleuchtung angeschraubt und an der Decke befestigt werden. Mit Konservenmusik und Sprechprobe läuft der Soundcheck. Bühnenbeleuchtung? Um 1 Uhr sind alle geschlaucht. Aber glücklich. Toll sieht’s aus. Nur nicht wie eine Sparkassenhalle. „Wenn der letzte Kunde nachher gegangen ist“, so Volker Willner, „wird der Flügel gestimmt, bauen wir Tische und Stühle auf.“ Die anderen quält nur eines: „Was wird Katja sagen, wenn sie eintrifft?“ – Ich glaube, sie wird begeistert sein und diese Atmosphäre lieben!

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