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Vize-Chef des EU-Parlaments im Halterner Seehof

HALTERN Brexit, Rechtsruck in Osteuropa, Krieg in Syrien, Konfrontation mit Putin, Wahlen in den USA - der Vize-Präsident des EU-Parlaments Alexander Graf Lambsdorff analysierte am Donnerstag beim 17. Halterner Wirtschaftsgespräch auf Einladung der Werbegemeinschaft Haltern aktiv die Lage der Europäischen Union in einer globalen Welt. Wir zeigen die besten Bilder des Abends.

Vize-Chef des EU-Parlaments im Halterner Seehof

Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.

Für die Bewältigung der Vertrauens- und Demokratiekrise in Europa sei zunächst eine ehrliche Bestandsaufnahme notwendig, hatte Alexander Graf Lambsdorff zu Beginn seiner Ausführungen im Halterner Seehof erklärt. „Dafür brauchen wir Mut, Ehrlichkeit und Optimismus“, sagte der Vize-Präsident des Europaparlaments. Außerdem sollte die deutsche Politik eine aktivere Rolle in Europa übernehmen.

Am Beispiel des geplanten Ausstiegs Englands aus der EU macht Lambsdorff deutlich, dass die Chance zur Modernisierung des Bündnisses genutzt werden sollte. „Der Brexit ist nicht das Ende der EU“, betonte er. Die Engländer würden zwar fehlen, seien aber auch von 1957 bis 1973 nicht dabei gewesen. Womöglich sei es nun leichter, den Reformprozess in der EU durchzusetzen, weil man auf einen Bremsklotz keine Rücksicht mehr nehmen müsse.

Das Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff

Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.
Das 17. Halterner Wirtschaftsgespräch mit Alexander Graf Lambsdorff, dem Vize-Präsidenten des Europaparlaments.

Lambsdorff warnte vor den Gefahren, die in Form von politischen Verwerfungen in Zukunft auf die EU warten könnten. So könnte die Rechtspopulistin Marine le Pen nach den Wahlen am 14. Mai in Frankreich ins Präsidentenamt gelangen. Dann sei Europa ernsthaft bedroht.

Unter anderem sagte der FDP-Mann außerdem, Europol sei ein zahnloser Tiger. Die EU habe keine gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Es sei aber ein zentraler Wunsch der Menschen, die Sicherheit zu verbessern. Europol sollte seiner Meinung nach zu einem europäischen FBI umgebaut, die Organisation Frontex zur Sicherung der Außengrenzen mit mehr Befugnissen ausgestattet werden.

Befürworter von CETA und TTIP

Außerdem forderte Lambsdorff mehr Investitionen und Innovationen sowie „eine Öffnung der Märkte für unsere Produkte“ zur Unterstützung der Wirtschaft. Er setzt auf das Handelsabkommen mit Kanada (CETA) und wünscht sich eine Fortführung der TTIP-Verhandlungen mit den USA.

Wegen Termindrucks des Referenten blieb leider nur wenig Zeit für Fragen aus dem Publikum.

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