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"Wir pflegen die Kultur des Ruhrgebiets"

Haltern Bevor der Bergbau stirbt, wollen die Knappenvereine fleißig Mitglieder werben - um eine wichtige Tradition zu bewahren und die emotionale Bindung zu konservieren.

"Wir haben mit Vereinsmeierei nichts zu tun, wir pflegen die Kultur des ursprünglichen Ruhrgebietes", sagt der neue Vorsitzende der Ringgemeinschaft, Manfred Degen aus Marl, bei der ersten Vorstandssitzung am Montagabend in Haltern.

Neuer Vorstand, neuer Anfang. Degen baut bei der Bewältigung der künftigen Herausforderungen auf seinen Stellvertreter Dietmar Albers aus Haltern, auf seinen Schriftführer Horst Frerichmann (Haltern) und Kassierer Rolf Heinrich (Marl). Zurzeit bilden sieben Knappenvereine aus Haltern, Marl, Castrop-Rauxel, Datteln, Maria-Veen und Oer-Erkenschwick die bereits 1968 gegründete Ringgemeinschaft der Bergknapppen- und Bergmannsvereine Münsterland. Zentrale Aufgabenfelder sind die Pflege des Brauchtums sowie die Unterstützung und Koordination der Arbeit in den örtlichen Knappenvereinen. Manfred Degen absolvierte eine Ausbildung zum Knappen, wechselte dann in die Chemische Industrie und schließlich als Politiker in den Landtag. An seinem 68. Geburtstag im Oktober wählte ihn die Ringgemeinschaft in Haltern zum neuen Vorsitzenden. Dietmar Albers arbeitete 18 Jahre als Grubensteiger beim Bergbau, bevor sich der Diplom-Ingenieur beruflich neu orientierte. Auch Horst Frerichmann ist ein echter Knappe: Er fuhr 35 Jahre lang in die Grube ein.

Tradition hochhalten

Allen ist gemein, dass sie die Tradition der Bergknappenvereine hochhalten wollen. Dazu gehört für Manfred Degen, dass der Zusammenhalt zwischen aktiven und ehemaligen Bergleuten intensiv gefördert und gepflegt wird. Viel ist dem neuen Vorstand außerdem an den Partnerschaften mit Unterbreizbach und Bitterfeld gelegen. Zeitnah liegt ein besonderes Ereignis, das gut vorbereitet werden will: das 40-jährige Jubiläum der Ringgemeinschaft. esc

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