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"Wir sind auf einem guten Weg"

Hullern Zehn Jahre Pfarreiengemeinschaft - um Bilanz zu ziehen, trafen sich Pfarrer Gerd Baumann und Pastoralreferent Matthias Garsche mit ehrenamtlichen Vertreterinnen der Gemeinden.

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Matthias Garsche (l.) und Pastor Gerd Baumann mit Elisabeth Bevermann, Petra Zabel und Maria Kemper (hinten v.l.) sowie Christine Linnemann und Gisela Potisch - das Team, das die Aktionen zum 10-jährigen Bestehen der Pfarreiengemeinschaft Hu-Fla-Bo organisiert hat.

Matthias Garsche (l.) und Pastor Gerd Baumann mit Elisabeth Bevermann, Petra Zabel und Maria Kemper (hinten v.l.) sowie Christine Linnemann und Gisela Potisch - das Team, das die Aktionen zum 10-jährigen Bestehen der Pfarreiengemeinschaft Hu-Fla-Bo organisiert hat.

Das waren Elisabeth Bevermann (Heilig Kreuz), Petra Zabel (St. Maria-Magdalena) sowie für St. Andreas Gisela Potisch, Christine Linnemann und Maria Kemper.

Verzicht auf Stellen

Vor zehn Jahren verzichteten die Pfarrer Dinkelborg in Hullern, Große Perdekamp in Flaesheim und Kamphaus in Hamm-Bossendorf gleichzeitig auf ihre Pfarrstellen und machten damit den Weg frei für die Pfarreiengemeinschaft "Hu-Fla-Bo". In den ersten Jahren wurde eifrig gerungen, es mussten Absprachen getroffen, Termine aufeinander abgestimmt werden. Manche lieb gewordenen Dinge konnten in der gewohnten Weise nicht fortgeführt werden. Ein Problem sieht Pfarrer Gerd BaumannChristine Linnemann (Foto) darin, dass sich die drei Gemeinden nicht so richtig nahe gekommen seien. "Flaesheim und Hullern sind sehr geschlossene Dörfer, relativ weit weg von Haltern und voneinander. Hamm-Bossendorf ist durch die großen Durchgangsstraßen nochmals geteilt, dafür aber näher bei Haltern. Viele Menschen in den Dörfern orientieren sich auch im kirchlichen Bereich eher zur Innenstadt in Haltern als zu den anderen Pfarrgemeinden in der Gemeinschaft." Das Problem kennen auch die Frauen, doch sie entdecken ebenso viele positive Veränderungen und Gemeinsamkeiten. "Eine Frucht der Pfarreiengemeinschaft ist die stärkere Zusammenarbeit der Schulen und Kindergärten", zählt (Foto) auf. Besonderes Kennzeichen der drei Gemeinden sind die vielen jungen Familien, die über 150 Kinder in elf Gruppen der drei Kindergärten schicken, ergänzt Maria Kemper. Gisela Potisch weist auf die gemeinsamen KAB- oder kfd-Veranstaltungen hin oder den Oster- und Weihnachts-Pfarrbrief für Hu-Fla-Bo. Einzelne Ausschüsse in den Pfarrgemeinderäten bieten über die Dörfergrenzen hinweg Kurse, Treffen, Seminare an. Jugend-Angebote richten sich an alle Kinder und Jugendlichen aus Hu-Fla-Bo. "Es waren nicht nur zehn Jahre der Euphorie", sind sich alle Gesprächsteilnehmer einig. "aber", betont" Elisabeth Bevermann, "wir sind auf einem guten Weg."

Abschluss in Hullern

Und das feiern die Gemeinden mit drei Aktionen. Nach der Eröffnung des Jubiläumsprogramms in Hamm-Bossendorf, sind an diesem Samstag (10.) alle nach Flaes heim eingeladen. In Hullern werden die Feierlichkeiten am 25. November abgeschlossen: Los geht's mit einer Kaffeezeit. Es schließen sich Impulsreferat und Austausch an. Zum Abschluss gibt es ein musikalisches Abendgebet zum Thema "Unter Gottes Sternenmantel", mitgestaltet von der Singgruppe "Aufwind". Elke Rüdiger

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