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Projekt der Grundschule

Zirkus "Sylatello" begeisterte seine Zuschauer

HALTERN 300 Gäste im Zirkuszelt erlebten am im Zirkus "Sylatello" eine mitreißende Vorführung, die von den Grundschulkindern aus Lavesum und Sythen geboten wurde. Insgesamt können die kleinen Artisten auf vier Vorstellungen mit 303 Beteiligten und 60 Helfern und Lehrern zurückblicken.

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Ist das die Banane von Wilhelm Tell? Sie wird als Fluchtbanane genutzt. Oder schält der Clown sie bloß, um sie verputzen zu können?

Nina hat das Buch "Der Zauberer von Oz" gefunden.

Zirkus "Sylatello"

Nina hat das Buch »Der Zauberer von Oz« gefunden.
Spiel mit dem Feuer: Bestens vorbereitet machten sich die Kinder an ihr Werk.
Der Clown schält genüsslich seine Banane.
Eltern trugen tatkräftig zu einer farbenprächtigen Vorführung bei und halfen zum Beispiel beim Schminken der Clowns mit.
Begeisterten Applaus bekamen die Clowns für ihre Darbietung.
Waghalsige Trapezkunst.
Feurige Momente.

Hinter der Manege herrscht scheinbar Durcheinander. „Ich bin so aufgeregt, wahrscheinlich noch mehr als meine Tochter Jana“ sagt Nicole Brockmann aus Lavesum. Gleich ist sie beim Schwarzlicht als „Vorturnerin“ mit bunten Tüchern dabei. Die Schule aus Lavesum ist zum ersten Mal beim Zirkusprojekt in Zusammenarbeit mit dem Zirkus Sperlich dabei. Zuerst aber begrüßt Schulleiter Hans Hatebur die knapp 300 Gäste im Zelt. „Der Zirkus Sylatello zählt mit seinen 150 Akteuren zu den größten weit und breit.“ Während der Vorstellung wird eine Geschichte erzählt. Nina (in der zweiten Vorstellung ist es Jonas) findet das Buch „Der Zauberer von Oz“ und hat danach einen seltsamen und wunderschönen Traum. Sie trifft auf ihrer Reise viele Freunde, einen Strohmann, einen Blechmann und einen Löwen, der vor Mäusen Angst hat. Sie begegnen vielen lustigen Gesellen und müssen schwierige Aufgaben bestehen. Es gilt eine Schlucht über ein dünnes Drahtseil zu bezwingen.

Zum Glück haben Nina und ihre Freunde viel Hilfe von den Seiltänzern, Akrobaten oder Trapezkünstlern. Dazwischen ist auch immer wieder Platz für die Späße der Clowns oder die Kunststücke der Zauberer. In der Pause haben die Gäste die Möglichkeit, zwischen den vielen Angeboten der Marketender-Meile zu wählen. Da gibt es ein Café, Flammkuchen, Schokofrüchte, Popcorn, Wackelpudding und noch so viel mehr. Nach der Pause geht es noch mit Fakiren und natürlich weiteren Geschichten der Clowns weiter. Weil kein Apfel mehr da ist, muss „Wilhelm Tell“ eine Banane dem „Freiwilligen“ auf den Kopf stellen, die sich aber später als „Fluchtbanane“ herausstellt. Beim großen Finale mit Feuer wacht Nina auf und alles war doch nur ein Traum, aber ein sehr schöner. Nach vier Vorstellungen mit insgesamt 303 Artisten, über 60 Helfern und allen Lehrern aus Sythen und Lavesum ging das Zirkusprojekt am Samstagabend zu Ende. Egal ob Clown, Akrobat oder Zauberer, die Kinder haben in dieser Woche viel über sich, ihre Schulkameraden und das Miteinander gelernt. Mit dem großen Regenguss war das Zelt abgebaut, im LKW verstaut und auf dem Weg zum nächsten Zirkusprojekt. Laut Hans Hatebur hält das Zirkusfieber genau drei Jahre und sechs Monate an, bis die Planungen für das neue Projekt beginnen.

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