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Zwei Schulen bilden eine Einheit

LAVESUM/SYTHEN Schulleiter Hans Hatebur war ganz entspannt, als er die 16 Lavesumer Erstklässler bei ihrer Einschulung begleitete und zwei Stunden später die 65 Sythener i-Männchen in der dortigen Turnhalle begrüßte.

Zwei Schulen bilden eine Einheit

Nach dem "Unterricht" stellten sich die i-Dötze zum Erinnerungsfoto.

Entspannt sind auch Eltern und Lehrer, die i-Dötze haben von der Zusammenlegung der Schulen seit dem 1. August eh nicht viel mitbekommen. Für Eltern und Schüler soll dies auch künftig nicht zu spüren sein. „Alles eine Sache der Organisation“, lächelt der „doppelte Schulleiter“.

Auch die beiden Fördervereine sehen hoffnungsvoll in die gemeinsame Zukunft. Katrin Sohn vom Förderverein Sythen: „Im Moment sind noch keine gemeinsamen Aktionen vorgesehen. Aber wir haben schon ein Treffen geplant. Die Mitglieder der Fördervereine müssen sich ja erst einmal kennen lernen.“ So sieht das auch „Amtskollegin“ Anke Kunz-Rohlf. „Aber wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.“ In Kürze wollen sich beide Vereine mit dem Schulleiter treffen.  

„Vielleicht können wir ja gemeinsame Aktivitäten einstielen“, meint Anke Kunz-Rohlf. Der Tenor in der Lavesumer Elternschaft, fasst sie zusammen, sei überwiegend positiv. Wenige, die skeptisch waren, dass Lavesum die Eigenständigkeit verliere. Aber alles weist darauf hin, dass diese Befürchtung unnötig ist. Der Schulleiter wird an jedem Tag sowohl in Lavesum als auch in Sythen anzutreffen und für Eltern ansprechbar sein. Er wird sogar die Viertklässler in Lavesum in Sport unterrichten, damit sie sich kennen lernen können. Hatebur hat nach wie vor keinen Konrektor (die Ausschreibung verlief ergebnislos – wir berichteten).

Daher hält in Lavesum Helga Tintelnot, die dort gestern Groß und Klein den Ablauf des ersten Tages erläuterte, organisatorisch die Fäden in der Hand. Es gibt keine „Fahr-Lehrer“, die Kollegen bilden ihre festen Teams in Lavesum bzw. in Sythen. Konferenzen werden natürlich gemeinsam abgehalten. Für ein größeres Lehrerzimmer wurde in Sythen extra umgebaut.

„Ich freue mich“, meinte Hatebur, der es langsam angehen will. „Ich hoffe auf ein gedeihliches Zusammenwachsen. Wir können sicher Synergie-Effekte nutzen und voneinander lernen. Es dauert sicherlich eine Zeit, bis beide Schulen von der Einheit profitieren.“ 

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