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Bio-Tonne wird verschlankt

Heek Die neue Ausschreibung macht es möglich: Ab 2009 können die Heeker Haushalte bei der Bio-Tonne auch die kleinere Variante eines 80-Liter-Gefäßes wählen. Im Gegenzug soll die Teilbefreiung von der Gebühr für die 120-Liter-Tonne entfallen.

Bio-Tonne   wird verschlankt

<p>Nichts wird sich ändern bei der blauen und der grauen Tonne, wohl aber bei der braunen Tonne für Bioabfall. MLZ-Foto Bütterhoff</p>

So hat es der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen mit folgender Argumentation: Die Teilbefreiung sollte als Anreiz zur Müllvermeidung durch Eigenkompostierung dienen. Bei einem Müllgefäß mit einem Fassungsvermögen von 120 Litern sei jedoch nicht nachprüfbar, ob tatsächlich weniger Biomüll in die Tonne wandert. Für die Höhe der Gebühren ist dies gleichgültig, da nach wie vor nach Gefäßgröße und nicht nach Gewicht abgerechnet wird. Die 80-Liter-Tonne verursacht die gleichen Fixkosten für Leerung und Entsorgung, fasst aber eben weniger Müll.

Das erschien den Ausschussmitgliedern einleuchtend, und sie beschlossen, dass alle Grundstückseigentümer, die ihren Bioabfall teilweise durch Eigenkompostierung verwerten, ihre bisher teilbefreite 120-Liter-Tonne gegen das kleinere 80-Liter-Gefäß eintauschen können. Wer jedoch weiterhin das größere Gefäß behält, verliert die Teilbefreiung.

Zur Diskussion kam eine kleinere Gefäßgröße auch für die graue Restmülltonne: Insbesondere die SPD-Fraktion sprach sich für die Einführung eines 60-Liter-Gefäßes aus, um auch den sich immer weiter verbreitenden "Single-Haushalten" gerecht zu werden. Die Verwaltung gab jedoch zu bedenken, dass eine kleinere Tonne die anfallenden Kosten nicht senken würde, da das Abfuhrentgelt für alle Gefäßgrößen identisch ist. Vielmehr sei lediglich mit einer höheren Müllverdichtung in den kleineren Tonnen zu rechnen. Die Ausschussmehrheit lehnte daher die Einführung einer 60-Liter-Restmülltonne ab. mel

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