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Unterstützung benötigt

DRK-Blutspendeteam sucht dringend Verstärkung

HEEK Sie wirken zwar nur im Hintergrund, aber ohne sie geht es nicht: Die Helfer des Rot-Kreuz-Ortsverbands, die regelmäßig beim Blutspenden fürs Organisatorische und die Verpflegung zuständig sind, suchen dringend Verstärkung für ihr Team.

DRK-Blutspendeteam sucht dringend Verstärkung

Emma Münstermann (links) und Miriam Rosing (rechts) bei der Blutspende in Heek im vergangenen Jahr.

„Wir brauchen Erwachsene, die Zeit haben“, sagt Gudrun Schiller. Die 69-Jährige ist zweite Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Nienborg-Heek und leitet das Helferteam, das bei den regelmäßigen Blutspende-Terminen in Heek und Nienborg zum Einsatz kommt. „Viele sind schon 20 bis 25 Jahre dabei“, erzählt sie. Sie selbst wurde vor 52 Jahren Mitglied im Ortsverein. Und da liegt ein Teil des Problems, das die Verantwortlichen beim DRK aktuell haben: „Wir werden nicht jünger“, sagt Gudrun Schiller.

Kein Nachwuchsmangel

Dabei mangelt es eigentlich nicht an Nachwuchs. Beim Jugend-Rot-Kreuz gibt es zurzeit 40 Mädchen und Jungen, die ausgebildet werden. Und auch bei den Jugendlichen sieht es gut aus, wie der Vorsitzende Ralf Rohling feststellt. „Wir haben in der Rot-Kreuz-Gemeinschaft zwölf Aktive, die im Katastrophenschutz und bei Sanitätsdiensten vor Ort eingesetzt werden“, erklärt er. „Da sind wir im Moment gut aufgestellt.“

Mangel herrscht da, wo Hintergrundarbeit geleistet wird, die eher monoton ausfällt. Die eigentliche Blutspende betreut ein Blutspendeteam, das von außerhalb anreist. Drum herum wuseln die Leute, die Gudrun Schiller um sich geschart hat.

Vielfältige Aufgaben

Einige packen den Bulli mit Utensilien, anderen fahren, wieder andere helfen in der Küche, geben Essen aus, spülen oder nehmen bei der Anmeldung die Daten von Blutspendern auf. „Diese Helfer braucht man, um den Verein am Leben zu halten“, sagt Rohling. Etwa 150 Blutspender kommen regelmäßig nach Nienborg, rund 200 nach Heek. Neben den „Wiederholungstätern“ gibt es auch immer eine Handvoll Erstspender. Bloß den Helfern, die das Blutspendeteam unterstützen, fehlt es an Nachwuchs.

„An der Verpflegung liegt es nicht“, scherzt Gudrun Schiller. Die stimme – genauso wie der Zusammenhalt in der Gruppe. Sonst wären nicht alle schon so lange dabei. Aber für die älteren Semester wird die Belastung an den Spendeterminen zu groß. „Ich kann nicht verlangen, dass die Leute sechs bis sieben Stunden am Stück bleiben.“

Schichten zu drei oder vier Stunden

Darum hofft sie auf Resonanz aus der Bevölkerung. Es gehe darum, das bestehende Team zu entlasten, indem etwa in Schichten von drei bis vier Stunden gearbeitet werde. Und: „Die Leute müssen auch eingearbeitet werden.“ Außerdem wollen Schiller und Rohling für die Zukunft gewappnet sein, denn die Männer, die aktuell den Bulli fahren, gehen auch schon auf die 80 zu.

Stress, der jung hält

Etwa um 15 Uhr beginnt der Tag für die Helfer. „Es wird schnell 21.30 Uhr oder 22 Uhr, bis die mit allem durch sind. Denn nach dem Ende der Spendenaufnahme muss selbstverständlich abgebaut und aufgeräumt werden. „Das ist manchmal Stress“, lacht Schiller. Aber sie betont auch: „Das hält jung!“

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