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25 Jahre Chor „Singfonie“

Ehemaliger Jugendchor hat sich gemausert

Nienborg Zahlreiche musikalische Leckerbissen und Überraschungen werden beim Jubiläumskonzert des Chors „Singfonie“ am Sonntag, 11. März, geboten. Aus dem einstigen Jugendchor ist ein namhaftes Ensemble geworden.

Ehemaliger Jugendchor hat sich gemausert

Das Archivfoto zeigt den Chor vor der Pfarrkirche beim Weihnachtskonzert 1998.

Irmgard Tillmann war es, die im Jahr 1993 den Jugendchor „Singfonie“ gründete. In zweieinhalb Jahrzehnten hat der Chor einige Veränderungen erlebt. Dazu gehören viele neue Mitglieder, Generationswechsel und zwei weitere Chorleiter.

„Ich habe das vorher in Schöppingen-Gemen gemacht. In Nienborg gab es keinen Jugendchor. Das lag mir immer sehr am Herzen“, erinnert sich Irmgard Tillmann. Beim damaligen Pfarrer Wilhelm Niehaves traf sie auf offene Ohren, als sie ihm vorschlug, einen Jugendchor zu gründen. Sie war überrascht über die große Resonanz. Zu den ersten Proben kamen bereits 15 Sängerinnen. „Den ersten Auftritt hatten wir am Patronatsfest Peter und Paul“, blickt die damalige Chorleiterin auf den ersten, etwas kurzfristigen Einsatz zurück.

Kurz darauf traten die ersten Jungs dem Chor bei. Anfänglich sangen sie überwiegend geistliche Musik. Mit ihrem Gesang gestalteten sie zunächst Jugendmessen, die Erstkommunionfeier und die Anbetung. Später kamen Hochzeiten und Ehejubiläen hinzu. Einige Jahre ging der Chor mit Pater Wilhelm von Kloster Bardel und dem Brasilienkreis als Musikgruppe auf Tournee und erfreute dabei auch außerhalb der Gemeindegrenzen die Menschen mit seinem Gesang.

Auf Irmgard Tillmann folgte zehn Jahre später Marina Mieling. Die gelernte Orgel- und Keyboardspielerin trat dem Chor wenige Jahre nach der Gründung bei und übernahm intuitiv die Aufgabe der Chorleitung. „Wir haben damals auf der Landesgartenschau in Gronau auf der Bühne gesungen“, erinnert sie sich an ihren ersten großen Auftritt als Chorleiterin.

Umbenennung

Sie übergab den Dirigentenstab vor sieben Jahren an Ramona Lammers. Trotz ihres Wegzugs aus ihrem Heimatort im vergangenen Jahr ist sie dem Chor als Sängerin und im Vorstand treu geblieben. Vor fünf Jahren erfolgte die Umbenennung des Chors in „Singfonie“. Die Anfangsbuchstaben stehen für „Singen, Inspiration, Gemeinschaft, Freude, Originalität, Nienborg, Instrumente, Einzigartigkeit“ – das mit viel Leben gefüllte Motto des Chores.

„Ramona Lammers geht mit sehr viel Herzblut zu Werke“, zollt Irmgard Tillmann ihrer Nachfolgerin ein großes Lob. Vor einigen Jahren absolvierte sie den Kurs „Leitung von Jugendchören“, Ende des vergangenen Jahres erwarb sie die Qualifikation C1 an der Landesmusikakademie. Dort erhielt sie das nötige Handwerkszeug für ihre Tätigkeit als Chorleiterin, das sie bei ihren 25 Sängerinnen und Lukas Hinkers gerne einsetzt. Der einzige Mann in der Frauendomäne begleitet den Chor bei den Proben und Aufritten am Piano. „In unserem Chor finden sich von Beginn an Menschen zusammen, die gerne gemeinsam singen und musizieren. Wir haben sehr viel Spaß“, sagt Ramona Lammers, die auch zu den Gründungsmitgliedern zählt. Im Laufe der Jahre hat sich der Chor ein umfangreiches Musikrepertoire erarbeitet und bei vielen verschiedenen Anlässen präsentiert. Neben klassischem und modernem kirchlichen Liedgut hat der Chor auch Popsongs, Evergreens, mehrstimmigen Chorgesang und Solistendarbietungen im Angebot.

Beim Jubiläumskonzert nimmt der Chor das Publikum mit auf eine bunte musikalische Zeitreise „25 Jahre Jugendchor – Singfonie“ in einer stimmungsvoll beleuchteten Kirche. Und es gibt auch etwas zum Mitsingen. Beginn ist um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul auf der Burg Nienborg. Der Eintritt ist frei. Während des Konzerts wird für den Chor gesammelt.

www.singfonie.de

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