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"Ein echter Mehrwert"

Heek Zwei Mal Ja gesagt ohne Wenn und Aber hat der Heeker Schulausschuss: Ja zum pädagogischen Konzept für die Verbundschule, das seinen Schwerpunkt auf die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers setzt, und Ja zu den daraus resultierenden Zusatzkosten: 200 000 Euro in den nächsten zehn Jahren.

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Der Unterricht mache schon jetzt viel Spaß, versichern diese Mädchen gestern in der Erdkundestunde. Auch sie werden - wie alle übrigen Kreuzschüler - in den Genuss der künftigen Förderangebote kommen. Lüttich-Gür

"Wir gehen darüber hinaus, was Realschule sonst bietet", fasste Bürgermeister Dr. Kai Zwicker zusammen, was der Arbeitskreis Verbundschule mit Vertretern aus der Elternschaft, aus dem Lehrerkollegium und der Verwaltung zusammen mit dem erziehungswissenschaftlichen Institut der Universität Münster entwickelt hat: "Das ist ein echter Mehrwert."

Dr. Sandra Konrad, die zusammen mit Prof. Dr. Bernd Zymek federführend an der Ausarbeitung des Konzeptentwurfs beteiligt ist, stellte dieses Plus an Bildung - und damit auch an Chancen auf dem Ausbildungsmarkt - den Politikern vor. "Das oberste Ziel lautet: Lernen macht Spaß", erläuterte sie. Damit dieser Satz kein leeres Versprechen bleibe, wolle die Verbundschule den Kindern und Jugendlichen sowohl des Hauptschul-, als auch des Realschulzweiges eine Reihe zusätzlicher Angebote machen: Förderunterricht in Form von Ergänzungsstunden in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch - bei Bedarf sogar in den Ferien -, freiwillige Förderangebote am Nachmittag in den Bereichen EDV, Musik, Sport oder auch autogenes Training und die Möglichkeit, international anerkannte Zusatzqualifikationen zu erwerben. Egal, ob die Schüler nach dem Abschluss eine weiter führende Schule besuchen wollten oder eine Ausbildung anstrebten: "In jedem Fall sind sie so bestens gerüstet", fasste Konrad zusammen.

Dieser Mehrhwert hat seinen Preis: bis 2019 rund 200 000 Euro für zusätzliches pädagogisches Personal - ein Betrag, den CDU und SPD gerne zahlen. sy-

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