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Große Mehrheit im Außenbereich will Glasfaser

Breitbandausbau

Knapp 80 Prozent in Schöppingen, knapp 70 Prozent in Heek – das Interesse an einer Glasfaseranbindung im Außenbereich ist in beiden Kommunen sehr hoch.

Heek/Schöppingen

von Susanne Menzel

, 08.07.2018
Große Mehrheit im Außenbereich will Glasfaser

© dpa

Aufgrund der Fördergeldzusage in der ersten Jahreshälfte ist zu günstigen Konditionen auch in der sogenannten Peripherie die Anbindung an schnelles Internet möglich geworden. Eine Chance, die sich viele Bürger in Heek und Schöppingen nicht entgehen lassen wollen.

„Wir sind mehr als zufrieden“, so Nils Warning vom ausführenden Vredener Unternehmen Epcan. „Vor allem in der Nachfragebündelung, die bis zum 2. Juli terminiert war, sind die Zahlen noch einmal richtig in die Höhe geschossen. Und immer noch liegen Anträge in der Post.“ Aus diesem Grunde wolle Epcan rund ein, zwei weitere Wochen warten, bis es dann in die Feinplanung gehe.

„Wir haben aufgrund von Anrufen speziell aus Heek gemerkt, dass es in der Kommune zudem noch einigen Beratungsbedarf gibt“, sagt Warning. Deshalb habe man sich entschlossen, „hier noch einmal direkt vor Ort einen Info-Point einzurichten, an dem sich die Bürger im persönlichen Gespräch Auskünfte holen können.“ Die Epcan-Fachleute sind am 12. Juli (Donnerstag) zwischen 14 und 18 Uhr im Heeker Rathaus zu finden, Bahnhofstraße 60.

Feinplanung steht an

Sind diese Schritte dann abgeschlossen, geht es ans Eingemachte: die sogenannte Feinplanung. Dann nehmen sich die Fachleute alle „blauen Punkte“ auf der Karte vor. Dahinter verbergen sich diejenigen, deren Haus nicht direkt an der Grundstücksgrenze liegt und somit auch nicht ganz so einfach angeschlossen werden kann. „Da sind mitunter einige Grabungsarbeiten mehr notwendig, die vom Eigentümer geleistet werden müssen“, erklärt Nils Warning.

Wegen der hohen Nachfragequote sehe es speziell für diese Antragsteller aber recht gut aus. Warning: „Wir können den Aufwand für diejenigen vermutlich jetzt sogar minimieren. Das war eigentlich in der Förderung nicht vorgesehen, ist aber nun wohl realisierbar“, prognostiziert er. „Der Tiefbau geht ja ohnehin auf die Rechnung von Epcan.“

In welchen Bereichen der beiden Kommunen Heek und Schöppingen als erstes das Startsignal ertönen wird, vermochte Warning noch nicht zu sagen: „Dort, wo der größte Druck herrscht. Also, wo sich die meisten Eigentümer und Anlieger gemeldet haben.“

Auch während der Anschlussphase, so verspricht der Epcan-Geschäftsführer, werde das Unternehmen für mögliche Nachfragen vor Ort präsent sein: „Vermutlich aber als mobile Projektleitung und nicht als vorübergehendes, festes Büro, weil der Mitarbeiter dann ja im Außenbereich unterwegs sein muss, um Dinge möglichst vor Ort zu klären. Aber seine Handynummer wird an zentraler Stelle – wahrscheinlich im Rathaus – hinterlegt sein.“

Gute Resonanz

Heeks Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Das ist besser, als wir gedacht haben. Wir liegen mit 70 Prozent schon oberhalb der Marke, die wir erreichen wollten. Vielleicht kommen ja in den nächsten Tagen noch ein paar Prozent drauf.“

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