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Familien in Not

KAB spendet Erlös der Kleiderbörsen

HEEK Ausschließlich zufriedene Gesichter gab es im Hause Laarveld am Donnerberg in Heek: Hanna Helmich von der KAB St. Josef Heek hatte 1000 Euro in ihrer Geldbörse mitgebracht, die sie zu gleichen Teilen an Irmgard Laarveld und Doris Nienhaus, Kontakt- und Vertrauenspersonen von „Dienst am Nächsten“ in Heek, und Anni Rosery, Vertrauensfrau von „Familie in Not“ in Nienborg überreichte. Das Geld ist der Erlös der jüngsten Kleiderbörsen der Heeker KAB.

KAB spendet Erlös der Kleiderbörsen

Regelmäßig seien 25 Frauen bei den jeweils im Frühjahr und Herbst stattfindenden Kinderkleider- und Frauenkleiderbörsen im Einsatz, berichtet Hanna Helmich vom ehrenamtlichen Engagement der KAB-Frauen. „Vor 17 Jahren fand die erste Kleiderbörse im kleinen Rahmen im Ludgerus-Kindergarten statt, mittlerweile bieten wir die gut erhaltenen Kleidungsstücke vier Mal jährlich in der Dreifachsporthalle an der Hauptschule an“, verdeutlicht Helmich die Entwicklung und spricht von einer großen Resonanz, die die Börsen regelmäßig weit über die Grenzen Heeks hinaus erfahren. Mit dem Erlös unterstützt die KAB die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen in der Gemeinde Heek. Für die karitativen Einrichtungen kommt die Spende gerade zur rechten Zeit, können mit dem Geld in einigen aktuellen Notsituationen in der Gemeinde helfen, wo etwa Nachzahlungen zu Strom- und Gasrechnungen zu Engpässen in der Haushaltskasse führen. Denn: Die Zahl der Mitmenschen, die plötzlich unvorbereitet in Not geraten, wächst auch in Heek. Ihnen stehen „Dienst am Nächsten“ und „Familie in Not“ mit kurzfristiger Hilfe mit Rat und Tat zur Seite. Neben der finanziellen Unterstützung leisten sie ebenso einen unschätzbaren Hilfsdienst. Ob im Haushalt, bei der Betreuung oder Beaufsichtigung der Kinder oder älterer, alleinstehender Mitbürger, bei Fahrten zum Arzt – der Einsatzbereich ist sehr vielfältig.

Die Hilfe, die wenige Tage bis zu einigen Wochen dauern könne, ende im Normalfall, wenn die Notsituation überstanden oder eine anderweitige Lösung gefunden sei, machen Anni Rosery, Irmgard Laarveld und Doris Nienhaus deutlich, dass ihre Arbeit nur eine Übergangslösung ist, die auf jeden Fall anonym behandelt werde. „Wir sind für jede Spende und Unterstützung dankbar“, freuen sich die Frauen über die Hilfe von Seiten der Heeker KAB.

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