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Kirmes hat oberste Priorität

Heek Es soll sich was ändern - aber die Kirmes im Heeker Ortsteil Nienborg genießt höchste Priorität. So lautet der Tenor bei Anwohnern, Vereinen und in der Politik, die seit August ihre Meinung zum Thema Gestaltung des Festplatzes Niestadt und Kirmesplatz an der Ochtruper Straße formulieren.

Kirmes hat oberste Priorität

<p>Die "Geschichtsbaum" genannte Informationstafel neben dem Maibaum in der Niestadt ermöglicht nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern im Hintergrund auch auf die Freifläche. Beide Plätze sollen künftig neu gestaltet werden. Lüttich-Gür</p>

"Es kamen viele Wünsche und Anregungen. Eine gestalterische Aufwertung ist gewünscht. Aber die Kirmesnutzung soll wie bislang möglich sein." Dieses und weitere Ergebnisse ihrer Arbeit erörterte kürzlich Martina Frank vom Ingenieurbüro Hoff im Bauausschuss. Die hierauf basierenden Pläne ergaben für den Kirmesplatz folgendes Bild: Die derzeit 60 Parkplätze könnten reduziert, die "Abkürzung" quer über den Platz, die viele PKW-Fahrer mit Vollgas wählten, durch Kübel verhindert werden. Sitzmöglichkeiten waren lediglich im Zusammenhang mit der Gastronomie vor Ort gewünscht. Ein Baum mit Sitzkante könnte mehr Grün auf die "Betonwüste" bringen.

Auch in der Niestadt steht die Kirmes an erster Stelle. Der kalkulierte Platzbedarf und die Zufahrt müssten erhalten bleiben, so die Vorgaben, auf die Frank stieß. Sie schlug vor, die 800 Quadratmeter Fläche für die Festzelte mit Schotterrasen zu befestigen. Werde er nicht genutzt, könnten beispielsweise herausnehmbare Fußballtore ein Angebot für eine zusätzliche Nutzung darstellen. Ein Rasenstreifen mit Bäumen und Blumen soll dem Platz mehr Struktur verleihen.

Das Gelände am Maibaum solle ebenfalls aufgewertet werden, so Frank. Durch Bäume, Bepflanzungen und Beleuchtung solle eine Platzsituation geschaffen werden. Eine Schirmschoppe und ein Wasserspiel seien ebenfalls in den Diskussionsrunden angesprochen worden. Der bislang wenig attraktive Spielplatz soll ebenfalls neuen Pep bekommen. All dies soll sich die Gemeinde einiges kosten lassen: 83 000 Euro sind für die Verschönerung des Kirmesplatzes, 200 000 Euro für den Bereich Niestadt veranschlagt.

Die Mitglieder des Bauausschusses haben die vorgestellten Pläne nicht nur zur Kenntnis genommen. Sie wollen nun Fördermittel von der Verwaltung beantragen lassen - die entsprechenden Fördersätze liegen bei bis zu 50 Prozent - und empfehlen dem Rat - bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung der SPD, die notwendigen finanziellen Mittel im kommenden Jahr zur Verfügung zu stellen. kh

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