Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Lieder, die bewegen und mitreißen

Heek Das ist schon mehr als Musikvermittlung, das ist Musik-Entertainment auf beschwingende und nicht zwingende Art.

Lieder, die bewegen und mitreißen

<p>Rudolf F. Nauhauser ließ sein Saxophon "singen" und begleitete den Chor. Meisel-Kemper</p>

Der Ahauser Chor "Gospeltrain" trug dieses Gefühl in das Publikum bei seinem Konzert in der St. Ludgerus-Kirche in Heek. Gern ließ sich das Publikum in der halb vollen Kirche davon anstecken, nicht nur um sich aufzuwärmen, wie Chorleiter Albert Göken scherzhaft meinte.

Die eigentliche Idee, die hinter dem Auftritt stand, war caritativer Art. Eingeladen hatte der Verein "Frauen für Frauen". Der Erlös aus dem Konzert wird durch die Bethe-Stiftung verdoppelt und fließt in die Arbeit des Vereins, der zusammen mit der Frauenberatungsstelle und dem Frauennotruf Frauen in verschiedenen Lebensbereichen und Notsituationen unterstützt (Münsterland Zeitung berichtete). Pfarrer Josef Leyer begrüßte nicht nur das Publikum und die Musiker, sondern auch die Idee.

Nach nachdenklich stimmenden Worten hatte die bewegte und bewegende Musik absoluten Vorrang. Mit dabei war der Kölner Saxophonist Rudolf F. Nauhauser, der schon häufig mit dem "Gospeltrain" zusammen begeisterte. Er sorgte für die passende jazzige Note, während der Chor recht schnell in Schwung kam.

Mit dem Gospelklassiker "Hey Man" betraten sie das Kirchenschiff vom Portal und rahmten das Publikum gleich zur Begrüßung ein. Der physischen Bewegung des Chores vom Eingang bis in den Altarraum folgte die musikalische Bewegung, die sich dank der Mobilität und des Temperaments von Göken sehr schnell ins Publikum ausbreitete.

Publikum als Instrument

Mit weiteren Klassikern wie "The lion sleeps tonight" machte er die amüsierten Zuhörer zum klangvollen "Percussioninstrument" durch Aufstampfen oder bestimmte Lautgebung. "Come and go" war ein passendes Stück, in dem sich die instrumentale Solostimme des Saxophons profilierte. Klangvoll interpretierte Nauhauser weitere Titel wie "Down by the riverside", während der Chor ebenso beschwingt und virtuos jeden Titel mehrstimmig und raumfüllend intonierte.

Einer von vielen weiteren akustischen Genüssen war Eric Claptons "Tears in heaven", in dem Göken als Solosänger die angemessene innere Bewegtheit in den Raum zauberte. Denn dieses Lied, so Göken, entstand nach dem Tod des Sohns von Clapton. emk

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Heimatverein Nienborg stellt Maibaum auf

Eine gesellige Veranstaltung für die ganze Familie

Heek Traditionell stellt der Heimatverein Nienborg auch in diesem Jahr wieder einen Maibaum in der Niestadt auf. Ein neuer Termin hat sich im vergangenen Jahr bewährt.mehr...

Heeker Unternehmer bieten neuartigen Poller an

Mit einem 4,4-Tonner gegen Terror und Gewalt

Heek Sicherheit mit wenig Aufwand bietet das Heeker Unternehmen „Poller-Max“ Kommunen und Unternehmen – mit neuartigem Konzept. Vor dem Hotel M 3 wurde am Samstag ein Prototyp ihres Pollers installiert. Die Arbeitszeit blieb unter dem anvisierten Rahmen.mehr...

38-jähriger Heeker alkoholisiert am Steuer

Polizei stellt Führerschein sicher

Heek Unfreiwillig beendet war in der Nacht zum Donnerstag die Fahrt für einen 38 Jahre alten Mann aus Heek: Er stand unter Alkoholeinfluss. mehr...

Heeker Schüler testen Berufe

Werkstatt statt Schule

Heek Beim Berufserkundungstag schnupperten 114 Achtklässler der Kreuzschule ins Arbeitsleben hinein. Wir haben drei von ihnen in eine Kfz-Werkstatt begleitet.mehr...

Historische Postkarten aus sechs Orten

So sah unsere Heimat früher aus

Ahaus Viele Jahrzehnte wurde auf Ansichtskarten ein Stück Heimat in die Welt geschickt. Heute gibt es sie zwar auch noch, doch ein mit dem Smartphone gemachtes Foto ist im nächsten Moment schon beim Empfänger. Aus der Zeit, als Postkarten noch „in“ waren, stammen die Motive, die unsere Redaktion für eine Serie zusammengestellt hat.mehr...