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Parken an der Hauptstraße

Heek Einheitliche Baulinie oder Parkbuchten vor den Häusern? Diese Frage stellt sich an der Nienborger Hauptstraße. Antworten gibt es bereits - aber ganz unterschiedliche. Die Anwohner wollen PKW-Stellplätze vor der Haustür, das Bauamt hält dagegen an der historischen Bauflucht fest. Entscheiden muss am Mittwoch der Rat.

Parken an der Hauptstraße

<p>Schmaler Bürgersteig, wenig Parkfläche: Anlieger wünschen sich, dass sich das mit dem Neubauvorhaben Hauptstraße 32 zumindest punktuell ändern könnte. Bütterhoff</p>

Den Bauausschuss hat diese Frage gespalten: Während sich die CDU den Vorstellungen der Verwaltung angeschlossen hatte, hielt die SPD zu den Anliegern, die eine Verschiebung der Baulinie des geplanten neuen Gebäudes Hauptstraße 32 nach hinten zur Schaffung zusätzlicher Parkbuchten gefordert hatte. Auf Grund des politischen Kräfteverhältnisses obsiegten in der Abstimmung über diesen strittigen Punkt des Bebauungsplans Nummer 62 "Achter de Stadt" die Bauflucht-Befürworter.

"Wir müssen uns doch fragen, ob wir städtebaulich punktuell etwas verbessern wollen oder ob wir lieber zwei neue Parkplätze schaffen", formulierte CDU-Fraktionssprecher Bernhard Probst die Ausgangsfrage provokant um. Von einer entscheidenden Verbesserung der Parksituation - "in diesem Bereich sehe ich eigentlich gar keinen Bedarf, da sind häufig noch Parkplätze frei" - ließe sich dadurch nicht sprechen, ergänzte er.

Bauamtsleiter Matthias Pennekamp verwies darauf, dass die Hauptstraße in Nienborg prägend sei für das gesamte Ortsbild. Die Fortsetzung der historischen Bauflucht und die Giebelständigkeit der neuen Häuser zur Straße sei wichtig für den Gesamteindruck - in jedem Fall wichtiger als zwei Stellplätze. Er schlug vor, die gesamte Parksituation zu untersuchen - unabhängig vom Bebauungsplan.

Hermann-Josef Schepers (SPD) verwies darauf, "dass wir schon viele Bausünden auf dem Kerbholz haben", da sei es jetzt nicht angebracht allzu streng zu sein. sy-

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