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Raum und Ruhe inspirieren

Heek "Der Naturalist ist vor der Natur, der Formkünstler ist in der Natur." Ganz in der Natur waren die Teilnehmer der zwölften Sommerakademie des aktuellen forums, VHS auf der Nienborger Keppelborg, die an diesem Wochenende zu Ende geht.

Unter der Devise "Praktizierte Askese und Kontemplation" verwandelte sich das Keppelborgsche Anwesen zeitweise in einen beschaulichen Klostergarten. Wie in den vergangenen Jahren hatten sich unter der bewährten Leitung des kritischen Lehrmeisters, des Berliner Künstlers Walter vom Hove, künstlerisch Interessierte in (Mal-)Klausur begeben, um sich sechs Tage lang intensiv mit der Materie zu befassen.

Um den Kopf für die Malerei frei zu bekommen, bewährte sich fantasievolles, spontanes Arbeiten ebenso wie die Disziplin schulenden zeichnerischen Übungen in der Natur. Wichtig, so Teilnehmer Peter, sei auch die Erkenntnis, schon lieb gewordene, gewohnte Arbeitsweisen zu überdenken, vielleicht auch zu verwerfen und sich immer wieder auf Neues einzulassen. So wie Elisabeth, die erstmalig ein 1,50 mal zwei Meter großes Format bewältigt hat: "Das große Format bedeutet für mich Herausforderung und Loslassen zugleich."

Inspiriert durch konstruktive Bildbesprechungen und gemeinsame spielerische Malaktionen versuchten die Teilnehmer, die Aussagekraft der zeichnerischen Linie zu erforschen und diesen Schwung auch in die eigenen malerischen Arbeiten zu übertragen. "Ernsthafte Kunst entsteht durch ernsthaftes Spiel", dokumentiert vom Hove die künstlerische Herangehensweise.

Malen im Schatten

Bei mediterranen Temperaturen konnte vornehmlich im Schatten des Burgmannshauses gearbeitet werden. "Ich genieße es", so Kursteilnehmerin Hanne, "hier viel Platz und Ruhe für die Malerei zu haben und nicht im engen Kursraum arbeiten zu müssen."

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