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Naturschutz und Naherholung

Spaziergänge in der Dinkelaue sind ein Problem

HEEK Naturschutz, Naherholung und Tourismus unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach. In Heek lieben Bürger und Gäste die Natur in den Dinkelauen, doch dürfen sie aus Naturschutzgründen vieles dort nicht. Nun soll die Wegführung im Landschaftsplan Heek-Legden neu verhandelt werden.

Spaziergänge in der Dinkelaue sind ein Problem

Naturschutz geht mit Verboten einher.

Geht es nach den Planern beim Kreis Borken, verläuft der Dinkelweg über bestehende Wirtschafts-, Rad- und Fußwege von Epe kommend an Heek vorbei, weiter in Richtung Legden - in gebührendem Abstand zu ausgewiesenen Naturschutzgebieten entlang der Dinkelauen oder an deren Rand entlang. Genau hier aber sieht die Gemeinde ein Problem.

"Da laufen so viele, wo der Hund nicht angeleint ist", sagte Hermann Mers (CDU) in der Bauausschusssitzung am Mittwoch, wo der Landschaftsplan zwecks Stellungnahme der Gemeinde auf der Tagesordnung stand. Der Rat hatte den Bauausschuss am 6. Mai mit dieser Aufgabe betraut. Auch der Ausschussvorsitzende, Franz Epping (CDU), äußerte sich skeptisch. "Im Moment wird wild gelaufen entlang der Dinkel", sagte er.

Naturschutz im Nahbereich

Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff sah vor allem "im direkten Nahbereich der Orte" das Problem. "Wir müssten ordnungsbehördlich aktiv werden", sagte er. Das sei kaum möglich. "Wir sollten lieber bestimmte Areale zugänglich machen", schlug er vor.

In Absprache mit dem Kreis würde er gern die vorliegende Planung an den Ortsrandlagen "etwas aufweichen, um das Ganze zu kanalisieren, damit andere Naturschutzgebiete geschützt sind."

Sackgasse mit Aussicht

Das sieht auch Bauamtsleiter Herbert Gausling so. "Aus Sicht der Verwaltung sollte beim Kreis nochmals auf diesen Aspekt hingewiesen werden", erklärte er. Wünschenswert wäre es demnach, den Weg näher an die Dinkel heranzuführen. Auch bemängelte Gausling die Planung für eine Aussichtsplattform an der Koppel, weil sie nur über eine Sackgasse zugänglich wäre. "Es ist die Frage, ob sie an dieser Stelle Sinn macht", sagte er.

Positiv beurteilte Gausling indes die Planung für die Kreuzung des Dinkelwegs am Bahndamm. "Da würde man den Übergang barrierefrei gestalten, ohne Treppe." Bis zum 19. Juni hat die Gemeinde Zeit, als Träger öffentlicher Belange Stellung zum Landschaftsplan zu nehmen.Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung schließlich einstimmig, in Absprache mit dem Kreis Borken, "den geplanten Dinkelweg aus touristischer Sicht zu optimieren, um die Dinkel zumindest in Teilbereichen erlebbar zu machen."

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