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Steuerquelle sprudelt

Heek Deutlich höhere Gewerbesteuereinnahmen auf der einen Seite und mehr Grunderwerb als ursprünglich geplant: Vor allem diese beiden Faktoren haben einen Nachtragshaushalt erforderlich gemacht, den der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig gebilligt hat.

Beide Entwicklungen seien erfreulich, so Bürgermeister Dr. Kai Zwicker - als Indikatoren für eine gedeihliche Entwicklung im Heeker Gemeinwesen.

Ursprünglich habe die Verwaltung mit Gewerbesteuereinnahmen von 1,6 Millionen Euro gerechnet. Der bundesweite Wirtschaftsaufschwung, von dem auch die Heeker Unternehmen profitierten, hat den Kämmerer aber gezwungen, diese Annahme zu korrigieren - um 950 000 Euro. Da fiel den Kommunalpolitikern die Zustimmung nicht schwer.

Die Haushaltsstelle "Erwerb von Grundeigentum" beläuft sich im ursprünglichen Haushaltsplan auf 100 000 Euro.

Der Nachtragshaushalt weist an der gleichen Position 650 000 Euro aus - deutliche Mehrausgaben, die aber nicht auf der Verlustseite zu verbuchen seien, wie der Bürgermeister unterstrich: Es handele sich schließlich um eine Vergrößerung des Vermögens - des Grundvermögens.

Trotz aller Zustimmung: Kritik übte die SPD-Fraktion jedoch an einer weiteren Veränderung, die der Nachtragshaushaltsplan enthält: Die Haushaltsposition "Brandschutzbedarfsplan" beinhaltete bislang 10 000 Euro.

Bisherige Gespräche mit Gutachtern und Experten hätten ergeben, dass ein um 5000 Euro höherer Ansatz realistischer sei. Die SPD-Fraktion kritisierte dieses Vorgehen. Sie habe sich eine ausführlichere Information im Rahmen der vorangegangenen Ratssitzung gewünscht.

Neue Uniformen

Im Nachtragshaushalt finden sich auch die 5000 Euro für den Musikverein Nienborg. Die Musiker hatten einen öffentlichen Zuschuss für den Kauf neuer Uniformen beantragt. Die Heeker Instrumentalisten hatten in der Vergangenheit bereits eine Finanzspritze in gleicher Höhe erhalten. sy-

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