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World Percussion Academy

Trommelrhythmen am „Nabel der Welt“

HEEK "So bunt wie das Dozententeam ist auch ihre Musik", begrüßte Antje Valentin, Direktorin der Landesmusikakademie NRW in Nienborg, rund 50 Besucher und sieben Dozenten der World Percussion Academy im Konzertsaal.

Trommelrhythmen am „Nabel der Welt“

Paolo Rossetti Murittu mit Percussion des Mittelmeerraums.

Humorvoll stellte der gebürtige Spanier José J. Cortijo die einzelnen Dozenten vor. "Heek ist für eine Woche der Nabel der Welt", freute sich Cortijo. Percussionisten ständen nicht so hoch im Ansehen wie Pianisten, Geiger oder Flötisten, nannte er einige Beispiele. "Conga-Trommeln sind auch Musikinstrumente", bestätigte Martin Verdonk, der auf Curacao geboren wurde und zu den Dauergästen im Dozententeam gehört. Der Touch kubanischer Einflüsse war unüberhörbar.

Paolo Rossetti Murittu zauberte mit harten Schalen, verschiedenen Tamburinen, Trommeln und Gesang die Welt der Rhythmen des Mittelmeers nach Nienborg. Diese Improvisation verzauberte die Besucher besonders durch ihre Mittlerrolle zwischen Orient und Okzident.

Publikum klatscht mit

Murittu wirkte zum zweiten Mal als Dozent in Nienborg, während Suat Borazan aus Istanbul vollkommen neu dabei war. Er bezog das Publikum interaktiv durch Klatschen mit ein. Cortijo dagegen nutzte die Triangel und ein weiteres Percussioninstrument, um die rhythmischen Möglichkeiten als Soloinstrumente vorzustellen. Als Zweitältester der Dozentenrunde dürfe er es sich leisten, auf die kleineren Instrumente zurückzugreifen. Die Zuhörer hörten buchstäblich atemlos zu, denn diese Erfahrung war vollkommen neu für sie.

Zu den Stammgästen in der Dozentenrunde gehörte Billy Nankouma Konaté, der im afrikanischen Guinea geboren wurde. "In Afrika sind Trommeln sehr beliebt, aber als Musikinstrument nicht anerkannt", berichtete Konaté im besten Deutsch, bevor er - komplett in sich versunken - den Zauber afrikanischer Rhythmen erzeugte.

Spiel auf Wasserbehälter

Vaidyanathan Suresh aus Südindien bereicherte zum ersten Mal das Dozententeam. "Er spielt auf einem Instrument, das wir als Wasserbehälter nutzen", stellte Cortijo seinen Kollegen vor. Abgerundet wurde das Konzert durch den Brasilianer Dudu Tucci, der mit Cortijo seit 1982 befreundet ist, als beide nach Deutschland kamen. "Auch er hat nur zwei Hände", witzelte Cortijo.

Gemeinsamer AbschlussZum Schluss fanden die sieben Dozenten zu einem ebenfalls improvisierten Percussionkonzert zusammen, bei dem Verdonk begann. Nach über zwei Stunden endete auch dieser Zauber der Weltmusik.Elvira Meisel-Kemper

 

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