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Heimstatt des Lebens

Mitte "Dieses Haus wird kein Werkzimmer des Todes" machte Pfarrer Gerhard Schürmann Freitag klar. Das neue St. Marienstift würde viel mehr eine Heimstatt fröhlichen Lebens.

Heimstatt des Lebens

<p>Geschäftsführerin Ulla Tameling und Pfarrer Gerhard Schürmann (m.) mit der Kapsel. Grosler</p>

Vorstand, Gäste, Mitarbeiter und vor allem Bewohner des Stiftes an der Humboldtstraße 48 waren Freitag  zur Grundsteinlegung des Neubaus gekommen. Eine neue Heimat, in der Seniorinnen und Senioren ein möglichst selbst bestimmtes Leben führen können, in der Obhut geschulter Pflegekräfte. Vor allem aber, und darauf wies auch Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz hin, die zum Festakt gekommen war, "steht das neue St. Marienstift mitten im Zentrum" und biete jede Möglichkeit, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in der Stadt teilzunehmen. Das neue Marienstift sei eines der wenigen Häuser, die diese Service in dieser Form biete.

Pflegehotel

Auf dem Standort, auf dem vor 112 Jahre das erste Stift entstand, wächst auf einer Gesamtgrundfläche von etwa 5000 Quadratmetern ein Haus mit 79 Pflegeplätzen der stationären Altenpflege und sechs Kurzzeitpflegeplätzen. Die Kurzzeitpflegeplätze sollen später in ein Pflegehotel einfließen.Für die Zeit des Neubaus ist das Stift in das ehemalige IG Metall-Haus gegenüber gezogen. Angeboten werden im neuen Haus, wie im alten auch, ausschließlich Einzelzimmer mit einem 25 Quadratmeter großen Wohnraum, Dusche und WC. Wichtiger Aspekt bleibt allerdings, dass die Bewohner in autonomen  Wohngruppen leben, ihren Tagesablauf weitgehend selbst gestalten, nach Wunsch und Notwendigkeit vom Pflegepersonal unterstützt werden. Diese Gemeinschaft ist beiden Seiten von je her wichtig gewesen. Und so hieß u.a eine Bitte, den eine Bewohnerin stellvertretend für viele mit die Zeitkapsel gab: "Dass immer genügend Ruhe für die Pflege bleibt, und immer genügend Zeit für ein Gespräch miteinandern .

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