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Tag der Architektur

Hellweg-Turnhalle überzeugt mit Liebe zum Detail

HEVEN Ob sich Nutzer der Sporthalle der Hellwegschule stets so bewusst sind, dass sie in einem Baudenkmal turnen, darf bezweifelt werden. Aber tatsächlich ist es so. Und genau deshalb wird diese ganz besondere Halle auch am Tag der Architektur präsentiert.

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Die Turnhalle der Hellwegschule wird am Tag der Architektur präsentiert.

Die Turnhalle der Hellwegschule wird am Tag der Architektur präsentiert.

Die 1958 erbaute Halle am Hellweg mitsamt dem Unterrichtsgebäude entsprach exakt den Schulbaurichtlinien von 1954. Demnach sollten Licht, Luft, Raum und Schönheit die Hauptkriterien sein. Die Liebe zum Detail, die der damalige Architekt in die Turnhalle steckte, bewahrte sie also in heutiger Zeit vor dem Abriss. Sie wurde stattdessen unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Auffallendstes Merkmal ist die markante Betonwaben-Konstruktion der Fenster.

Dipl.-Ing. Architekt Wilfried Hofmann vom Bochumer „bauplus“-Büro Professor Nolte und Partner freute sich sehr über den Auftrag, der einige Herausforderungen barg. Er lobt die Arbeit seiner Vorgänger, allesamt Planer des städtischen Hochbauamtes, als sehr ambitioniert. „Die Betonwaben-Fassade gibt viel Licht ins Innere und war in der Gestaltung sehr aufwändig.“ Ebenso ambitioniert übernahm Hofmann 2009 den Auftrag zur Sanierung. Diese beschränkte sich wegen begrenzter städtischer Mittel lediglich auf Umbauarbeiten im Innenraum. „Der Auftrag stand klar unter der Prämisse Innendämmung gegen Wärmeverlust“, so Architekt Hofmann. Und hier musste die Gratwanderung beschritten werden, die finanzielle, gestalterische und energetische Seite unter einen Hut zu bekommen.Angriffspunkt Nr. 1 war für Architekt Hofmann natürlich die Einfachverglasung. Sie war aufwändig zwischen die einzelnen Betonrauten eingelassen. Stattdessen gibt es nun ESG-Sicherheitsglas von innen großflächig vor die Betonrauten gesetzt. Außerdem verarbeitet wurde acht Zentimeter dicke Wärmedämmung und  orangefarbene Holzverkleidungen zwischen den Fenstern, in denen sowohl die Technik für Motor betriebene Klappfenster sowie Klettertaue verborgen sind. Der Bau wurde in Skelett- und Massivbauweise errichtet. Als Materialien dienten heller Klinker in Sand- und Ocker-Tönen sowie glasierter Klinker in Grau und der auffällige Sichtbeton in Wabenform.  

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