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Alte Gaststätte

Abriss von Haus Bathe in Herbern hat begonnen

HERBERN An die Gaststätte "Zum Goldenen Stern" haben viele Herberner noch gute Erinnerungen. Am Montag hat der Abriss des Hauses begonnen, in dem früher die Kneipe von Bernhard und Helene Bathe untergebracht war. Was auf dem Gelände entstehen soll, steht auch schon fest.

Abriss von Haus Bathe in Herbern hat begonnen

Die Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern haben begonnen.

Am Sonntagabend ließen Zeitzeugen die Blütezeit der Gaststätte, später Pizzeria Peppino, nochmal hochleben. Besitzer Joachim Raguse hatte zum Umtrunk Freunde und Mitglieder des Herberner Reitvereins eingeladen. „Hier haben wir unsere Fuchsjagd-Feste früher gefeiert“, erzählt Raguse. Er hatte Kerzen und Getränke mitgebracht.

Die Stromleitungen hatten die Handwerker bereits entfernt, in den vergangenen Tagen wurde das Gebäude entkernt, wie Vorarbeiter Michael Wittkamp während der Abrissarbeiten am Montag erläutert.

Tanzkränzchen und Brieftauben-Züchter

„Hier wurden früher Tanzkränzchen gefeiert, der Rassegeflügel-Verein war hier zu Gast und die Brieftauben-Züchter.“ Bernhard Gesterkamp erinnert sich nur zu gut an seinen Tanzkurs im Haus Bathe. Jetzt ist er beruflich hier und klemmt den Wasser-Hausanschluss für Gelsenwasser ab.

Abrissarbeiten am Haus Bathe

Der Bergstraße musste wegen herabfallender Dachziegel gesperrt werden.
Vorarbeiter Michael Wittkamp überwacht die Baustelle.
Der ehemalige Tanzsaal liegt in Schutt und Asche.
Am Sonntag hatten Weggefährten des Hauses noch mal bei einem Umtrunk angestoßen.
In den vergangenen Tagen wurde das Haus schon entkernt.
Das Gebäude wurde rundherum abgesichert.
"Zum Goldenen Stern", so hieß einst die Gaststätte von Bernhard und Helene Bathe.
Bilder von den Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern.
Bilder von den Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern.
Bilder von den Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern.
Bilder von den Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern.
Bilder von den Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern.
Die Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern haben begonnen.
Bilder von den Abrissarbeiten am Haus Bathe an der Südstraße in Herbern.

Am Montagmorgen standen sie alle am Zaun und schauten zu, erzählt Vorarbeiter Wittkamp. Das alte Haus hat seine Geschichte. Zwischendurch stand es unter Denkmalschutz. „Doch in der letzten Zeit war es nur noch ein Schandfleck im Ort“, sagt Gesterkamp. „Die Holzbalken sind morsch und verschimmelt“, bestätigt Wittkamp.

Neubau mit kleineren Wohnungen

Die abgerissenen Baumaterialien werden sortiert und anschließend in Containern zur Recyclingstation abgefahren. Baggerführer Mike Eitberger greift mit der Schaufel in die Fassade des hinteren Gebäudes, mehrere Balken fallen gleichzeitig nieder. „Es ist ein Fachwerkbau, da hängt alles miteinander zusammen“, stellt der Vorarbeiter fest und lässt besondere Vorsicht walten. Die Baustelle sei obendrein noch eng.

Abriss des Fachwerkhauses genehmigt

Besitzer plant Mietwohnungen auf Bathe-Gelände

HERBERN Ein markantes Gebäude im inneren Kern Herberns ist demnächst Geschichte. Besitzer Joachim Raguse hat die Genehmigung bekommen, das denkmalgeschützte und völlig marode Gebäude abzureißen. "Ich habe vor, dass der Abriss im September erfolgen soll", sagte Raguse auf Anfrage.mehr...

Wegen herabfallender Dachziegel ließ er auch die Bergstraße sperren. Etwas 14 Tage rechnet Wittkamp für die Abrissarbeiten ein, dann dürfte der Boden für den Neubau mit kleineren Wohnungen, so die Planungen des Besitzers Joachim Raguse, bereitet sein. "Aber so schnell werden wir noch nicht anfangen", sagt er. "Voraussichtlich im Frühjahr." Jetzt beginnen er mit den Bauarbeiten für das Wohnprojekt Betreutes Wohnen an der evangelischen Kirche.

HERBERN In der kommenden Woche rücken die Bagger an der Südstraße an: Besitzer Joachim Raguse lässt das Haus Bathe in Herbern nun endgültig abreißen. Die Genehmigung dafür hatte der Geschäftsmann schon länger – musste aber noch eine letzte Hürde nehmen.mehr...

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