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Arbeiten am Kirchturm von St. Benedikt bringen Glocken zum Schweigen

HERBERN Hoch über Herbern tut sich was! Meistens nicht sichtbar, doch manchmal hörbar, wenn Ingo Sendermann versehentlich an eine der Glocken von St. Benedikt gerät.

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Die Zimmermänner Ingo Sendermann und Chris Frew (v.l.) montieren hier einen neuen Zugang zum Geläut von St. Benedikt.

Der Zimmermann und sein Kollege Chris Frew von der Zimmerei Eickholt montieren in dieser Woche neue Treppen und Plattformen im Glockenturm der Pfarrkirche an. „Die sind nötig, um die vier Uhren stellen und um Wartungsarbeiten an den Glocken vornehmen zu können“, erklärt Sendermann.

Das meiste Holz wurde zwar mit dem Kran bis fast in die Glockenstube gehoben, doch bleiben dann immer noch gut 50 Stufen einer steilen Treppe zu klettern und die passend geschnittenen Holzelemente zu schleppen. Zum Glück gibt es Strom hoch über Herbern, so dass die beiden Handwerker genügend Licht und „Saft“ für die Maschinen haben. Am Wochenende sollen die Glocken, die während der Arbeiten schweigen, wieder läuten.

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