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Projekt Notinsel

Aufkleber signalisieren Kindern Hilfe in Notlagen

ASCHEBERG Durch die Hänsel und Gretelstiftung hat das Projekt Notinsel schon einen Bekanntheitsgrad. Jetzt können auch die Kinder der Gemeinde darauf zurückgreifen.

Aufkleber signalisieren Kindern Hilfe in Notlagen

Nun ist das Projekt Notinsel auch in der Gemeinde Ascheberg installiert. Am Mittwoch stellten Melanie Wiebusch (r.), Dr.. Bert Ristrhaus (2.v.r.) gemeinsam mit den Projektpartnern Elly Mangels (Pro Ascheberg), Dieter Emthaus (Bürgerstiftung) und Heinz Jürgen Frenster (hinten) das Projekt vor.

Dieser Neuzugang soll vor allem ein Zeichen sein, dass präventiv wirkt“, betonte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus am Mittwoch beim offiziellen Start des Projektes am Rewe-Markt Frenster. „Auch in Werne und Münster gibt es die Notinseln, eine Präventivmaßnahme, die zum einen sehr sinnvoll ist, zum anderen mit dem Standort Ascheberg die Kinder auch auf einen sicheren Besuch in größeren Städten vorbereitet, wenn sie von klein auf dieses Projekt, dass ihnen Sicherheit und Hilfe vermitteln soll, kennen“, fügte Melanie Wiebusch, Ascheberg Marketing, hinzu.

Die Gemeinde Ascheberg hält diverse Notinselstandorte vor, die Realisierung erfolgte dank der Partner Bürgerstiftung Ascheberg, Pro Ascheberg und Ascheberg Marketing, die die finanzielle Seite regelten. Ascheberg Marketing koordiniert das Projekt auch vor Ort. Die Geschäfte in Ascheberg und Davensberg haben mittlerweile alle die Notinsel-Aufkleber sichtbar angebracht und signalisieren auf diese Weise den Kindern: „Hier wird dir geholfen“. Zudem sind alle mit einer Handlungsanweisung ausgestattet worden. Mit im Boot sind auch die Schulen, hier sind zwecks Vorstellungen noch Infobesuche geplant, die OJA und die Polizei sowie die Kindergärten. Alle Beteiligten sahen die Bereitstellung der Notinseln als eine große Aufgabe. „Wir sind angesprochen worden und engagieren uns hier mehr als gerne“, würdigte Dieter Emthaus als Vertreter der Bürgerstiftung Ascheberg die Einrichtung als eine gute Sache. Auch Elly Mangels (Pro Ascheberg) teilte mit: „Wir waren begeistert, als die Idee an uns herangetragen wurde. Kinder sind unsere Zukunft, da investieren wir gerne.“Lediglich in Herbern fehlen die blau-weißen Notinsel-Aufkleber. Auf Wunsch können sie über Ascheberg Marketing bezogen werden. Kostenlos. Heinz-Jürgen Frenster hatte vor eineinhalb Jahren die Idee einer solchen Einrichtung an die Gemeinde herangetragen und freute sich mit allen, dass sie nun Realität ist. 

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