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„Totentanz im Münsterland“

Autorin liest in Herbern aus ihrem neuen Krimi

Herbern Der neue Krimi von Autorin Sabine Schulze Gronover spielt im Kloster Gerleve zwischen Coesfeld und Billerbeck. Nicht jeder Mönch des Klosters war mit der Veröffentlichung einverstanden. Warum, erzählte sie am Sonntag während einer Lesung in der Bücherei St. Benedikt in Herbern.

Autorin liest in Herbern aus ihrem neuen Krimi

Autorin Sabine Schulze Gronover (5.v.l.) mit dem Team der Herberner Bücherei. Foto: Claudia Hurek

Eingebettet zwischen hohen Bäumen, zwischen Coesfeld und Billerbeck, auf 125 Metern Höhe liegt das Kloster Gerleve – Schauplatz des vierten Krimis von Autorin Sabine Schulze Gronover.

Die im Jahr 1969 geborene, in Mersch – dem „Outback von Drensteinfurt“ – lebende Schriftstellerin entführte die Zuhörer im Pfarrheim St. Benedikt am Sonntag in die düsteren Gewölbe der Abtei.

Auf Einladung des Büchereiteams las sie aus ihrem Buch „Totentanz im Münsterland“. Heike Schwartländer versorgte die Gäste gemeinsam mit dem Team der Bücherei mit Sekt und alkoholfreien Getränken: „Toll, dass so viele den Weg hierher gefunden haben“, sagte sie vorab.

Zum Inhalt des Buchs:

Der Roman handelt von braven Münsterländer Ehemännern, die sich ganz unerwartet dazu entscheiden, ein Leben als Mönch zu führen. Rafaela Berger mag nicht glauben, dass ihr Ehemann Andreas dies ganz und gar freiwillig tut. Hat er ein düsteres Geheimnis? Als sich noch mehr verlassene Ehefrauen finden und eine von ihnen ermordet wird, begibt sich Hauptkommissar Delbrock als Gast in das Kloster Gerleve.

„Bei meiner Recherche habe ich einen Tag dort verbracht. Prior Robert, ein sehr netter aufgeschlossener Mensch, hat mir das Kloster gezeigt und alle meine Fragen zum Leben als Mönch beantwortet“, erzählte Gronover.

Im Anschluss an die Lesung beantwortete die Autorin viele Fragen aus dem Publikum und musste zugeben, dass der ein oder andere Mönch nicht so ganz mit der Veröffentlichung des Romans einverstanden war. „Letztendlich hat der Prior dem Verlag das Einverständnis erteilt. Die Mönche kommen ja auch sehr gut weg in dem Krimi“, nahm sie einen kleinen Teil der Handlung vorweg.

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