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Besuch aus Namibia sagte Herbernern danke

HERBERN Ein herzliches Dankeschön sagte Schwester Jutta vom Orden der Missionsschwestern von der unbefleckten Empfängnis all jenen, die sie seit Jahren unterstützen. Seit 1963 leitet die heute 73-Jährige in Namibia eine Schule mit Internat für etwa 540 Kinder. Jetzt war sie bei Familie Ulrich und Anneliese Nienhaus in Herbern zu Besuch.

Besuch aus Namibia sagte Herbernern danke

Schwester Jutta zu Gast bei Familie Nienhaus.

Der Kontakt zwischen der ehemaligen Sternsingergruppe Ulrich und Werner Nienhaus und dem verstorbenen Herbert Hohenhövel kam vor über 45 Jahren zustande. Seither wurde jedes Jahr der Erlös der Sternsingeraktion dieser Gruppe der Missionsstation im ehemaligen Südwestafrika zur Verfügung gestellt.

Als im Jahre 1993 die Sternsinger „in Rente“ gingen übernahm die neue Truppe Toni und Hugo Billermann, Thomas Averkamp, Manfred Neuhaus und Marion Kraß die Tradition. Im Laufe der Jahre fanden sich weitere „Könige und Hirten“, die die Gruppe unterstützen. Immer noch um den Dreikönigstag finden sie sich bei Familie Ulrich Nienhaus ein, ziehen als Könige verkleidet für die gute Sache umher.

Ebenfalls unterstützt wird die Station von der Laienspielschar der KAB, die in diesem Jahr einen Teil der Erlöse aus dem Theaterstück „We hät, de hät“ spendete. Schwester Jutta will das Geld für Winterkleidung verwenden. „Der Winter in Namibia kann Temperaturen bis an den Gefrierpunkt bringen“, so die Schwester.

Die Spende der Sternsinger hat sie für die Verpflegung der Kinder verwendet, da der Staat nur die Kosten für den Schulbetrieb übernimmt. Für ihren Einsatz und die Treue bedankte sich Schwester Jutta bei den Sternsingern und allen Helfern mit Armbändern und Ketten, handgefertigt von ihren Schülern aus Straußeneierschalen und einheimischen Hölzern.

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