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Interview mit Geschäftsführer

Bürgerbus fährt Gewinn ein

HERBERN Der Bürgerbus der Gemeinde Ascheberg reißt seit Jahren täglich einen Kilometer nach dem anderen ab. Da ist es nicht verwunderlich, dass nun ein neues Fahrzeug her muss. Darüber sprach RN-Redakteur Daniel Claeßen mit dem Geschäftsführer des Bürgerbus-Vereins, Jochen Syrig.

Bürgerbus fährt Gewinn ein

Der Bürgerbus, hier an der Haltestelle Rankenstraße in Herbern, fährt gewinnbringend.

Das wäre sehr bedauerlich. Dann könnten wir den Laden wohl zu machen.

Genau genommen hatten wir bis Ende Mai 4999 Gäste, ich denke also, dass die 5000er-Marke mittlerweile geknackt ist. In der Regel befördern wir im Jahr rund 12 000 Menschen.

Ich sag es mal so: Wir sind einer der wenigen Bürgerbus-Vereine, die ihren Kommunen nicht zu Last fallen, sondern sogar einen kleinen Gewinn machen.

Nein, ganz so viel Geld ist es natürlich nicht. Das Fahrzeug liegt etwa bei 55 000 Euro, von denen 35 000 Euro durch das Land NRW übernommen werden. Den Rest finanzieren die Gemeinde Ascheberg und die Regionalverkehr Münsterland GmbH, der der Bus ja auch gehört.

Wir haben 25 Fahrer, die das Ganze ehrenamtlich betreuen. Ich denke, dass dieses Engagement einfach geschätzt wird. Wir leisten ja auch einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft, in dem wir für öffentlichen Nahverkehr zwischen Herbern, Ascheberg, Davensberg und dem Bahnhof Capelle sorgen.

Eine Tour hin und zurück sind etwa 40 Kilometer, das Ganze dann sechsmal am Tag, also rund 240 Kilometer.

Jeder fährt im Schnitt zweimal im Monat einen halben Tag.

296 000 Kilometer. Anfang nächsten Jahres werden es wohl um die 320 000 Kilometer sein. Dann können wir das Fahrzeug tauschen – es wird erst im Oktober bestellt und steht uns wohl 2013 zur Verfügung. 

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