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Nach Investition

Die Ascheberger Kläranlage arbeitet jetzt günstiger

ASCHEBERG Die Kläranlage ist Stromfresser Nummer eins im kommunalen Haushalt, wie die Energieanalyse 2011 ergeben hatte. Daraufhin investierte die Gemeinde Ascheberg fast 500.000 Euro in die Anlage. Das zahlt sich nun aus - wie einige Gemeindevertreter bei einem Besuch vor Ort erklärt bekamen.

Die Ascheberger Kläranlage arbeitet jetzt günstiger

Im Belebungsbecken sorgen die neuen Belüftungsplatten für leichte Strudelbewegungen.

„Die Energieeinsparung fällt höher aus als erwartet“, berichtete Manfred Rummel vom Ingenieurbüro Rummel und Hartmann beim Rundgang am Montag mit Bürgermeister Bert Risthaus und mehreren Ratsvertretern. Die Kläranlage Ascheberg war 2011 mit einem Strombedarf von rund 438.000 Kilowattstunden pro Jahr der Hauptverbraucher im Haushalt.

Drei Optimierungsmaßnahmen hat das Ingenieurbüro umgesetzt:

  • In der biologischen Reinigungsstufe (Belebungsbecken) wurde der Betrieb von Rotoren auf „feinblasige Druckbelüftung“ umgestellt.

 

 

Das neue Belüftungsbecken in der ASCHEBERGER Kläranlage' href='https://instagram.com/p/4g5wduSMM5/' style=' color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;

Ein von Ruhr Nachrichten (@rnlive) gepostetes Video am 29. Jun 2015 um 6:05 Uhr

 

  • Zudem wurde für die Sandfangbelüftung ein neues Gebläse gebaut.
  • Und um die Strombezugskosten zu reduzieren, baute der Betrieb zwei Photovoltaikanlagen. So installierte die Gemeinde auf der südseitigen Dachfläche des Betriebs- und des Rechengebäudes etwa 110 Module mit einer Leistung von rund 30 kWp. Da die ständige Mindestleistungsabnahme auf der Kläranlage liegt, kann der erzeugte Strom vollständig im eigenen Netz verbraucht werden.

 

Zu Besuch in der Kläranlage Ascheberg

Ratsvertreter und Bürgermeister Bert Risthaus (2.v.r.) ließen sich von Manfred Rummler (3.v.l.) den energieeffizienten Umbau des Belebungsbeckens erklären.
Manfred Rummler erläutert den Umbau des Belebungsbeckens der Ascheberger Kläranlage.
Ein Übergang teilt das Belebungsbecken.
bei dem Umbau wurde auch eine neue Gebläsestation gebaut.
Der neue Klärwärter Dominik Koch.
Im Belebungsbecken sorgen die neuen Belüftungsplatten für leichte Strudelbewegungen.
Ein Blick auf das umgebaute Belebungsbecken.

Prognostiziert hatten die Fachleute zu Beginn eine Energieeinsparung von etwa jährlich 90.000 Kilowattstunden. Das entspricht 21 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Für die Photovoltaik-Anlage wurden zusätzlich rund 25.000 Kilowattstunden als Ertrag veranschlagt.

Energieverbrauch von rund 37 Einfamilienhäusern eingespart

Seit die feinblasige Belüftung des Belebungsbeckens und die Photovoltaikanlage nun in Betrieb sind, könne davon ausgegangen werden, dass mindestens 130.000 Kilowattstunden eingespart werden, prognostizierte Manfred Rummel. Dies entspreche einem Energieverbrauch von rund 37 Einfamilienhäusern, lautete sein Vergleich.

Die gesamten Baukosten hatten rund 520.000 Euro inklusive aller Baunebenkosten betragen. Vom Land NRW erhielt die Gemeinde dazu Fördermittel in Höhe von 137.123,70 Euro.  

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