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Keine Neueröffnung

Die Burgschule in Davensberg bleibt geschlossen

Davensberg Per Dringlichkeitsentscheidung hatte der Rat der Gemeinde Ascheberg die Verwaltung beauftragt, Gespräche mit der Bezirksregierung über die Wiedereröffnung der Burgschule aufzunehmen. Nun kam die Antwort aus Münster: Und die ist schlecht für die Schüler.

Die Burgschule in Davensberg bleibt geschlossen

Die Burgschule in Davensberg bleibt geschlossen und soll künftig anderweitig genutzt werden. Foto: Tina Nitsche

Wie Fachbereichsleiterin Anne Markfort mitteilte, wertete die Bezirksregierung das Schreiben der Gemeinde Ascheberg als Antrag auf Neuerrichtung einer Förderschule – schließlich war die Burgschule zum Ende des Schuljahres 2016/17 ausgelaufen. Für Neugründungen gilt laut Markfort jedoch weiterhin eine Mindestgrößenverordnung, an der auch die Davensberger Einrichtung letztlich gescheitert war.

„Nur für noch bestehende Förderschulen ist die Mindestgrößenverordnung befristet bis zum 31. Juli 2019 ausgesetzt, damit Förderschulen, die die erforderlichen Schülerzahlen aktuell nicht erreichen, zunächst fortgeführt werden können“, führt die Fachbereichsleiterin die Begründung der Bezirksregierung weiter aus.

Langer Schulweg

Folglich bleibt die Burgschule geschlossen, förderbedürftige Kinder aus Ascheberg werden also ab Sommer 2018 jeden Tag rund eine Stunde Schulweg in Kauf nehmen müssen – wenn die Astrid-Lindgren-Förderschule aus ihrem maroden Gebäude in Lüdinghausen auf Geheiß des Kreises Coesfeld nach Nottuln umzieht. Die Bürgermeister der betroffenen Kommunen hatten zuvor noch versucht, diesen Beschluss zu verhindern – vergeblich.

Dass nun auch die Burgschule in Davensberg nicht wiedereröffnet wird, will die Verwaltung jedoch nicht als Niederlage verstanden wissen. „Unser vorrangiges Ziel, mit allen Beteiligten im Gespräch zu bleiben, haben wir durch den Antrag aber erreicht“, betont Bürgermeister Dr. Bert Risthaus.

Entwicklung gemeinsam analysieren

Aufbauend auf den bisherigen Entscheidungen des Kreistages sollen auch weiterhin die Entwicklungsmöglichkeiten der Förderschulen im Bereich Lernen sowie Emotionale und Soziale Entwicklung gemeinsam analysiert und beobachtet werden. „Das haben die Vertreter der Bezirksregierung, der Kreise Warendorf und Coesfeld sowie der Kommunen Lüdinghausen, Senden, Nordkirchen und Ascheberg vereinbart“, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus weiter.

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Die Gespräche zur weiteren Nutzung der Räume der Burgschule, etwa durch Vereine und im Bereich Kultur, werden nun wieder aufgenommen. Der Runde Tisch zur Nachnutzung wird voraussichtlich im Januar 2018 tagen. Dazu erhalten alle Beteiligten noch eine schriftliche Einladung.

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