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Von Profilschule bis Gewerbegebiet in Herbern

Diese Themen beschäftigen die Herberner

Herbern Ob Bürgerradweg, die Aula-Sanierung der Profilschule oder das neu zu erschließende Gewerbegebiet Südfeld-Ost – viele relevante Themen haben die Besucher auf einer Infoveranstaltung der CDU am Montag angesprochen. Und auf einige auch Antworten von der Politik bekommen.

Diese Themen beschäftigen die Herberner

Die Südfeld-Erweiterung in Herbern (hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr) kommt – zieht sich aber weiter hin. Foto: Frederike Schneider

„Ich freue mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind, um mit uns zu diskutieren, Themen anzuregen und Kritik zu üben. Davon lebt Kommunalpolitik.“ Mit diesen Worten bedankte sich Fraktionsvorsitzender Ludger Wobbe für das Interesse der Bürger bei einer Infoveranstaltung, zu der die CDU Ascheberg für Montagabend ins Hotel Wolfsjäger eingeladen hatte.

Aktuelle und für Herbern relevante Themen wie die Aula der Profilschule und die Erweiterung des Gewerbegebietes Südfeld-Ost standen neben vielen anderen Punkten auf der Tagesordnung.

Firmen haben Handlungsbedarfe

CDU-Mitglied Michael Greive bescheinigte bereits jetzt mehr Interessenten als Fläche für das neu zu erschließende Gewerbegebiet Südfeld-Ost, obwohl die Preise für Gewerbeflächen dramatisch in die Höhe geschossen sind, wie Ludger Wobbe berichtete. „Die 110 oder 120 Euro für den Quadratmeter sind schon lange Geschichte.“

Ascheberg Wie geht es mit der Bürgerhalle in Herbern weiter? Wann kommt das neue Gewerbegebiet? Gibt es wirklich überall schnelles Internet? Und was macht jetzt eigentlich die Profilschule? Für die Gemeinde Ascheberg stehen im neuen Jahr einige wichtige Entscheidungen an. Wir haben einen Ausblick auf wichtige Themen gewagt.mehr...

„Für die Erweiterung der Vogelrute, die bisher nicht möglich war, haben wir uns bereits an die Bezirksregierung gewandt, da wir nachweisbar potenzielle Bewerber haben. Einige der dort ansässigen Firmen haben dringenden Handlungsbedarf für eine Erweiterung“, so Wobbe.

Der Markt in Herbern ist leer gefegt. Es gebe zurzeit nur noch Grundstücke in privater Hand, hatte der Herberner Unternehmer Heiner Laxen bereits 2017 im Gespräch mit unserer Redaktion gesagt. Das ist bei der Wohnbebauung nicht anders. Hier wird allerdings über die bereits im Jahr 2013 anvisierte Nachverdichtung in einigen Bereichen von Herbern nachgedacht.

Diese Themen beschäftigen die Herberner

Im Anschluss an die Veranstaltung nahm sich Ludger Wobbe (r.) noch Zeit für Kritik und Anregungen der Bürger. Foto: Claudia Hurek

Ein großes und wichtiges Thema an diesem Abend war neben dem Öffentlichen Nahverkehr ein Bürgerradweg an der Merschstraße in Richtung Drensteinfurt. „Hier kann man keinem zumuten, mit dem Fahrrad auf der Straße zu fahren. Viel zu gefährlich“, sagte Josef Reher von der CDU.

Aula der Profilschule ist Sorgenkind

Das Sorgenkind, die Aula der Profilschule, habe oberste Priorität. Eine energetische Sanierung des Gebäudes aus dem Jahr 1971 sei zwingend erforderlich.

55 Anmeldungen für die Profilschule

Anmeldezahl reicht für Standortsicherung in Ascheberg

Ascheberg Das Anmeldeverfahren für die Profilschule Ascheberg ist beendet. Jetzt ist klar: Mit 55 Anmeldungen sind zwei Fünfer-Klassen möglich, der Fortbestand der Einrichtung ist für das Schuljahr 2018/19 gesichert. Angestrebt war aber etwas anderes.mehr...

Hier wurde im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) erneut ein Antrag auf Förderung gestellt. Ebenso wird bis Ende 2018 ein Gutachten erwartet, dass den Raumanspruch der Schule sowie der einzelnen Vereine ermittelt. „Dieses Gutachten brauchen wir unbedingt, damit wir eine vernünftige Planungsgrundlage haben“, sagte CDU-Mitglied Gisela Lamkowsky.

Gemeinsam mit den Gästen diskutierten die Ratsmitglieder für beide Seiten ausgesprochen konstruktiv; einige Dinge, die zur Sprache kamen, waren für die Politiker ganz neu.

„Daher sind solche Veranstaltungen immens wichtig. Nicht nur für uns, sondern auch für die Bürger“, sagte Josef Reher. „Gemeinsam müssen wir auf die anstehenden Veränderungen hinarbeiten.“

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