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Familienzentrum in Herbern will im März die Arbeit aufnehmen

HERBERN Ab März 2009 wollen die Kindertagesstätten St. Benedikt und St. Hildegardis als Familienzentren arbeiten. Nach ihrer Zertifizierung bieten sie dann Hilfen für die ganze Familie an.

Familienzentrum in Herbern will im März die Arbeit aufnehmen

Ulrike Büker (Leiterin Kita St. Benedikt) und Ulla Bubolz (Leiterin St. Hildegardis Kindergarten) (v.l.) sind auf dem Weg zu einem gemeinsamen Familienzentrum.

Dies kündigte Benedikt-Leiterin Ulrike Büker im Jugend-, Sport- und Sozialausschuss in der vergangenen Woche an. Dann wird das Familienzentrum Herbern ein „verlässliches Netzwerk sein, das die best möglichen Hilfen und Unterstützung für alle Herberner Familien bereithält,“ sagte Ulrike Büker den Politikern.

„Es soll ein Ort nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern werden“, umschrieb die Kindergartenleiterin vor dem Ausschuss das Ziel. Kurze Wege seinen geplant, die Anbieter kämen ins Haus, die Eltern müssten keine weite Strecken in Kauf nehmen. Das Familienzentrum wird mit der Grundschule, der Familienbildungsstätte, dem SV Herbern sowie einer Therapeutin kooperieren. Außerdem wird es in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Sprachkurse für ausländische Mitbürger geben, eine Hebamme wird jungen Mütter die richtige Art der Säuglingspflege demonstrieren.

Die Ortscaritas wird die Jungen und Mädchen unterstützen, deren Eltern kein Geld für das Mittagessen haben. In Planung, so Ulrike Büker weiter, sei ein Runder Tisch zur Kindertagespflege. Dies sei ein Elternwunsch. Für Problemfälle, so die Kindergartenleiterin auf eine Nachfrage von FDP-Politiker Peter Leyers, sei der Kindergarten gerüstet. Eltern könnten sich auf die volle Diskretion und die Schweigepflicht der Erzieherinnen verlassen.

Das Familienzentrum in Herbern wird maßgeblich durch die Leiterinnen Ulrike Büker (St. Benedikt) und Ulla Bubolz (St. Hildegardis) vorangetrieben; in Ascheberg wurde nun das Familienzentrum St. Katharina und St. Lambertus zertifiziert und in Betrieb genommen. Finanziert wird die Einrichtung vom Kreis Coesfeld mit 12 000 Euro jährlich, die für Referenten, Elternabende und Weiterbildung verwendet werden.

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